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Appell an die Einstellung

20130411Heinze

HSV-Trainer Heinze fordert die im Abstiegskampf benötigten Tugenden

HAMM • Es ist kein Spiel wie jedes andere, wenn am Sonntag (15 Uhr) der FC Gütersloh bei der Hammer SpVg gastiert. Zum einen geht es für beide Teams um den Klassenerhalt in der Fußball- Oberliga, zum anderen werden die Gäste vom ehemaligen HSV-Coach Holger Wortmann trainiert.

Hinzu kommt, dass die Stimmung bei den Hammern nach den beiden Niederlagen gegen Roland Beckum (0:2) und SuS Neuenkirchen (0:3) nicht die beste ist, sich immer mehr die Angst vor dem direkten Wiederabstieg in die Westfalenliga breit macht. Doch Trainer Sven Heinze versucht, die Partie gegen die Ostwestfalen nicht als ein Endspiel im Kampf um den Klassenerhalt anzusehen und will damit den Druck von seiner Mannschaft nehmen. „Wir waren ja nie raus aus dem Abstiegskampf. Wir hatten uns durch die elf Punkte vor den beiden Niederlagen zwar ein kleines Polster zugelegt, aber dieser Vorsprung ist nun wieder dünner geworden. Letztlich können wir gegen Gütersloh nur den ersten Schritt machen. Und wichtig war unser Spiel in Neuenkirchen ja auch schon“, sagt der Coach, der nun inständig hofft, dass sein Team am Sonntag in die Erfolgsspur zurückfindet.

Dazu fordert er die Tugenden ein, die bekanntermaßen im Abstiegskampf gefragt sind: Laufbereitschaft, die Annahme und das Gewinnen von Zweikämpfen sowie Leidenschaft. „Es heißt ja auch Abstiegskampf und nicht Abstiegsspiel“, erklärt er, gesteht aber gleichzeitig ein: „Das haben wir in den beiden vergangenen Spielen nicht geschafft. Umso mehr müssen wir uns am Sonntag darauf konzentrieren, auch wenn mit dem FC Gütersloh eine Mannschaft kommt, die viel Potenzial hat.“

Bedenken, dass seine Akteure diese wichtigen Tugenden nicht besitzen, hat er nicht. Vielmehr erwartet er von seinen Spielern, dass sie die richtige Einstellung an den Tag legen und sich der schweren Situation, in der sich die Hammer SpVg befindet, bewusst sind. „So etwas kann jeder, man muss nur wollen“, betont Heinze und fügt hinzu: „Wer in so einer Lage nicht will, der ist nicht nur bei uns, sondern auch im Fußball-Sport im Allgemeinen falsch aufgehoben. Daher denke ich schon, dass jeder will.“

Ein wenig Sorge hat er allerdings, dass der FCG durch Holger Wortmann enorm motiviert sein wird und sich die Ostwestfalen am Sonntag quasi zerreißen werden. Doch auch diesbezüglich appelliert er an seine Akteure, sich der Aufgabe zu stellen und mit großer Kampfbereitschaft in die Partie zu gehen. „Letztlich ist jeder Spieler für sich selbst verantwortlich, die Leistung und die richtige Einstellung zu bringen. Dann kann man auch gegen eine Mannschaft bestehen, die von ihrem Trainer heiß gemacht wird“, sagt Heinze.

Holger Wortmann schüttelt über diese Aussage jedoch nur verwundert den Kopf und stellt klar: „Es spielt keine Rolle, ob ich mal Trainer bei der HSV war oder nicht. Ich mache meine Mannschaft nicht heiß, sondern versuche, sie fachlich zu überzeugen.“ Gleichwohl ist die Begegnung auch für den FC Gütersloh immens wichtig, um den Klassenerhalt in der Oberliga zu schaffen. „Wir haben mit einem Sieg die Möglichkeit, ein anderes Team mit in den Abstiegsstrudel reinzuziehen. Und das wollen wir mit allen Mitteln versuchen“, stellt Wortmann klar. –pad

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