Sechs-Punkte-Spiel

Kategorie: Erste Mannschaft
Veröffentlicht am Samstag, 13. April 2013 09:09
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Hammer SpVg will gegen FC Gütersloh in die Erfolgsspur zurück

HAMM • Der Fußball-Oberligist Hammer SpVg hat am Sonntag die Chance, nach zuletzt schwachen Leistungen auf Kosten eines direkten Abstiegskonkurrenten wieder in Richtung Tabellen-Mittelfeld zu klettern. Verliert er jedoch gegen den FC Gütersloh (15 Uhr/Evora Arena), steht er am Donnerstag im Nachholspiel gegen den Tabellenvorletzten SC Westfalia Herne unter Druck.

Die Hammer werden morgen auf einen angeschlagenen Gegner treffen. Wie die HSV wollte auch der FC Gütersloh in dieser Saison viel weiter oben mitmischen – und hängt nun im Abstiegskampf fest. Die Elf des ehemaligen HSV-Trainers Holger Wortmann hat seit dem Ende der Winterpause erst drei Spiele bestritten und dabei keinen Treffer erzielt. Auf die torlosen Unentschieden gegen den TuS Heven und die SG Wattenscheid 09 folgte am Mittwoch dieser Woche im eigenen Heidewald-Stadion eine böse 0:3-Niederlage gegen das bis dato schwächste Auswärtsteam der Liga, den SuS Neuenkirchen. Wortmann sprach nach der Begegnung von einer „absoluten Bankrotterklärung“. Nur noch zwei Punkte trennen Gütersloh vom ersten Abstiegsplatz, den aktuell Herne mit allerdings zwei weniger ausgetragenen Spielen hält.

Auch die Lage der Hammer SpVg hat sich in den vergangenen drei Partien nicht verbessert. Im Gegenteil: Durch die jüngsten Niederlagen gegen den SC Roland Beckum (0:2) und Neuenkirchen (0:3) steht auch das Team von Trainer Sven Heinze unter Zugzwang. „Beide Mannschaften werden am Sonntag sicherlich nicht vor Selbstvertrauen strotzen“, sagte Heinze. Er forderte unter dem frischen Eindruck der in jeder Beziehung schwachen Leistung des vergangenen Wochenendes für die nächsten Aufgaben mehr Laufbereitschaft, mehr Kampf und eine andere Einstellung. „Wir müssen in die Erfolgsspur zurück. Mit einem Sieg gegen Gütersloh können wir uns absetzen – wieder einmal. Das haben wir gegen Beckum und Neuenkirchen verpasst“, sagte Heinze und kündigte für die Partie gegen Gütersloh eine veränderte Aufstellung an. „Nach so einem Spiel wie in Neuenkirchen wird es sicherlich Veränderungen geben.“

Auch Kapitän Pascal Harder, der in Neuenkirchen auf die Sechser-Position zurückkehrte und einen schwarzen Tag erwischte, fordert Besserung. „Schlimmer kann es gegen Gütersloh gar nicht werden. Gegen Neuenkirchen hatten wir ja elf Totalausfälle auf dem Platz“, sagte Harder und schloss sich dabei selbst mit ein. Er kann nach seiner verletzungsbedingten Auswechselung am vergangenen Sonntag wieder spielen. Ein Zeh war nach einem Pressschlag angeschwollen und blau angelaufen. Harder hat unter der Woche jedoch ebenso wieder mittrainiert wie Stamm-Torwart Alexander Kuschmann, der zuletzt wegen Adduktorenproblemen pausierte. Ebenfalls beim Training des Oberliga- Teams dabei waren Semir Burnic und Sefa Arslan aus der Landesliga-Reserve.

„Für uns ist im Moment jedes Spiel wichtig. Gerade zu Hause muss jetzt mehr kommen von uns. Selbst, wenn wir gegen Gütersloh und Herne gewinnen, ist es noch nicht vorbei. Wir müssen uns alle am Riemen reißen“, sagt Harder. der hoch motivierte Gütersloher erwartet. sst

Quelle: Westfälischer Anzeiger