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Kampf gegen den Fehlstart

20130824Arslan

Hammer SpVg empfängt heute den Aufstiegskandidaten Erndtebrück

HAMM • Das neu formierte Oberliga-Team der Hammer SpVg präsentiert sich heute Abend (18 Uhr/Evora Arena) gegen den TuS Erndtebrück zum ersten Mal den eigenen Fans. Die Ausgangslage könnte vor dem Heimdebüt von Trainer Goran Barjaktarevic besser sein – nicht nur wegen der 0:1-Niederlage zum Auftakt beim Nachbarn RW Ahlen.

Das erste Heimspiel der HSV ist gleich ein Härtetest, denn Erndtebrück gehört nach übereinstimmender Meinung vieler Beobachter zum engen Favoritenkreis. In der vergangenen Spielzeit vergab das Team aus dem Siegerland die Chance auf die Regionalliga durch ein schwaches letztes Saisondrittel. Nach dem Abgang des langjährigen Trainers Peter Cestonaro, der mit einer Handvoll Spieler zum ambitionierten hessischen Klub TSV Steinbach wechselte, nimmt Erndtebrück mit einem veränderten Kader und dem neuen Trainer Florian Schnorrenberg einen weiteren Anlauf Richtung Spitze. Am ersten Spieltag tat sich das Team beim 1:0-Heimsieg über den Neuling SV Zweckel schwer. In der Startaufstellung standen die teils höherklassig erfahrenen Neuzugänge Fatih Tuysuz (SF Siegen), Leonardo Lima Ribeiro (Hilal Maroc Bergheim), Andre Schilamow (Bergisch Gladbach), Philipp Böhmer und Anis Saidi (SG Betzdorf).

Über einen mühsamen 1:0- Sieg zum Auftakt der Meisterschaftssaison hätte sich HSVCoach Goran Barjaktarevic, der in Ahlen gleich sieben Neue aufs Feld schickte, gefreut. Stattdessen gehen er und die Mannschaft mit der Hypothek einer 0:1-Niederlage ins erste Heimspiel – es droht ein Fehlstart. Barjaktarevic wird sein Team umbauen müssen, denn Luc Ndjock, gegen Ahlen auf der linken Mittelfeldseite in der Start- Elf, hat sich am Donnerstag beim Aufwärmen einen Muskelfaserriss zugezogen und wird für mindestens drei Wochen ausfallen. Fehlen wird auch Pascal Harder, der unter Wirbelsäulenproblemen leidet und daher ebenso nicht im Kader stehen wird wie die langzeitverletzten Michael Kaminski, Carsten Sichler und Than-Tan Tran. Wieder einsetzbar ist dagegen Nils Hönicke, der bei seinem Ex- Klub Ahlen die Rot-Sperre absaß, die er sich im Vorbereitungsspiel gegen die SV Holzwickede eingehandelt hatte.

„Die Aufgabe gegen Erndtebrück ist nicht einfach für uns, aber einfach ist grundsätzlich nichts“, sagt Barjaktarevic, der zu Beginn der Woche gemeinsam mit der Mannschaft die Fehler analysierte, die zur Niederlage in Ahlen geführt hatten. „Wir sind keine Übermannschaft. Wir sind dabei, die Fehler abzustellen. Das erfordert auch ein Umdenken einiger Spieler. Das alles ist ein Prozess, der einige Partien dauern wird“, sagt der HSV-Coach, der sich daher auch über Stimmen wundert, die sein Team zu den Aufstiegskandidaten zählen: „Diese ,Experten’ sollen mal vorbeikommen und mir erklären, auf welcher Basis sie solche Aussagen treffen.“

Grundsätzlich unzufrieden war er mit der Leistung seiner Mannschaft zum Auftakt jedoch nicht: „Wir haben eine solide, mannschaftlich geschlossene Leistung gezeigt. Wir wollten abwartend spielen und defensiv sicher stehen. Das ist uns ganz ordentlich gelungen. Das Problem war, dass wir keine unserer drei Chancen genutzt haben“, meint Barjaktarevic, der gegen Erndtebrück eine andere Partie erwartet. „Wir werden alles versuchen, um uns ein Erfolgserlebnis zu erarbeiten“, sagt der Coach – mit welcher Startaufstellung er das Spiel in Angriff nimmt, ließ er offen. sst

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