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Serie soll reißen

101002krawietzNach vier Remis in Folge peilt HSV gegen Fichte einen „Dreier“ an

HAMM • Holger Wortmann übt sich gar nicht erst in Zurückhaltung. Wie auch? Schließlich gastiert am Sonntag (15 Uhr) das sieglose Schlusslicht der Fußball-Westfalenliga in der Evora Arena. Und für den Trainer der Hammer SpVg ist klar: „Da haben wir keine Ausrede. Es ist einfach Fakt: Dieses Spiel müssen wir gewinnen. Da sind wir in der Pflicht. Allein schon, weil wir ein Heimspiel haben. Aber auch, um unsere Ziele nicht aus dem Auge zu verlieren.“

Primär bedeutet das im Moment: die Tabellenspitze im Visier zu behalten. Nach vier 1:1 in Folge sind die Hammer ein wenig aus dem Tritt geraten. Allerdings präsentiert sich die Liga in der Anfangsphase äußerst ausgeglichen – und die HSV darf sich selbst als Tabellenneunter angesichts von fünf Punkten Rückstand auf Rang eins noch zur erweiterten Spitzengruppe zählen. „Wir haben keine einfache Zeit hinter uns“, sagt Wortmann mit Blick auf die Remis-Serie, die an sich schon Anlass genug ist, die Aufgabe am Sonntag nicht zu unterschätzen. „Das wäre in unserer Situation absolut vermessen. Wir müssen erst einmal versuchen, in die Spur zu kommen.“

Dennoch: Die Rollen sind klar verteilt für das morgige Duell. Das Westfalenliga-Schlusslicht aus Ostwestfalen reist mit der wahrlich nicht Furcht erregenden Ausbeute von einem Punkt und einem mickrigen Törchen aus den ersten sieben Begegnungen an, in den vergangenen sechs Partien blieb die Mannschaft von Trainer Mark Sawkill gar ohne einen einzigen Treffer. „Aber die werden hochmotiviert sein. Das ist eine kampfstarke Truppe“, sagt Wortmann mit Blick auf seinen Ex-Klub, den er in der Saison 2005/06 trainierte und zu dessen Spielern damals unter anderem Sawkill zählte. Der HSV-Coach erwartet zudem einen sehr defensiv ausgerichteten Kontrahenten – und hofft, dass seine Mannschaft in punkto Chancenverwertung einen großen Schritt nach vorne macht. Das 1:1 in Hövelhof betrachtete Wortmann mit etwas zeitlichem Abstand ein wenig positiver, „weil wir in der ersten halben Stunde die Spielfreude und Dominanz gezeigt haben wie in der Vorbereitung“. Damit sich diese auch im Ergebnis niederschlägt, legte der 43-Jährige in den Trainingseinheiten viel Wert auf den Torabschluss und Flankenläufe, spielt zudem mit dem Gedanken, die Mannschaft morgen taktisch zu verändern und ein wenig offensiver auszurichten.

Allerdings kann er dabei abermals nicht mit Markus Krawietz planen, dessen muskuläre Probleme dafür sorgen, dass er wohl erst in drei Wochen wieder im Aufgebot steht. In den vergangenen Tagen trainierte mit Philipp Schnettker ein Angreifer aus der U23 bei der „Ersten“ mit und ist, so Wortmann, „eine Option für den Kader. Es ist allerdings auch ein Zeichen an die zweite Mannschaft, dass Leistung belohnt wird.“ fh

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