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Aufstiegsplatz souverän gefestigt

20170409SemihDaglarHSV ist nach 2:1-Sieg beim SC Paderborn II wieder in der Spur

Nach der Niederlage des SV Lippstadt 08 war für die 49 HSV-Fans (den Fahrer mitgerechnet), die sich mit dem Fanbus auf den Weg nach Paderborn-Marienloh machten, eine Sache zweifellos klar: Heute musste der Abstand auf den Verfolger vergrößert werden. Und um seinen treuen Anhängern die Stimmung nicht zu verderben, war es bereits nach fünf Minuten Nils Kisker, der einen Abpraller aufnahm und zur frühen Führung vollendete.

Ein beruhigendes Polster, wenn man bedachte, dass der Tabellenführer TuS Erndtebrück vor zwei Wochen an gleicher Stelle nicht zum Torerfolg kam und am Ende sogar mit 1:0 unterlag. Viel mehr sollte in der ersten Hälfte auch nicht passieren. Unsere Mannschaft hatte das Spiel über weite Strecken unter Kontrolle, ohne sich große Chancen zu erspielen, aber mit der Führung im Rücken war es ohnehin erstmal wichtig, hinten nichts zuzulassen.

Nach rund einer Stunde Spielzeit wurde es dann erstmals wieder aufregend. Paderborns Nils Köhler setzte aus der Distanz einen Schuss ab, den HSV-Keeper Philip Faderl durch die Finger flutschen ließ. Schiedsrichter Lars Lehmann entschied genauso wie sein Assistent an der Linie, dass der Ball keineswegs mit vollem Umfang hinter der Linie war. Wer tief genug bohrte, konnte selbst einigen der HSV-Anhängern gravierende Zweifel an dieser Entscheidung entlocken. Nichtsdestotrotz war es unheimlich schwer zu erkennen und es blieb bei der 1:0-Führung.

Nicht einmal zwei Minuten später war es dann Winterneuzugang Semih Daglar, der nach Vorarbeit von Manuel Dieckmann den Ball zum unterm Strich verdienten 2:0 für die Gäste versenkte. In der letzten halben Stunde der Partie gab es so etwas wie eine Schlussoffensive der Gastgeber, die aber zu keinen zwingenden Torchancen führte. Und so war es in der 80. Minute der quirlige Mike Pihl auf Seiten der HSV, der den Gastgebern bei Seite stand und den Paderborner Josip Majic im eigenen Sechzehner von den Beinen holte. Den fälligen Strafstoß verwandelte der Gefoulte anschließend selbst und die letzten Minuten wurden noch einmal unnötigerweise ein wenig spannend, brachten aber auf beiden Seiten nichts zählbares mehr aufs Tableau.

Die Ergebnisse der anderen Plätze kann man an diesem Wochenende mit weinroter Brille als uninteressant abstempeln, da zum einen unsere Jungs die Tabellenführung durch die ausstehenden Nachholspiele selbst in der Hand haben und weil Westfalia Rhynern und der SV Lippstadt 08 sehr schwierige Aufgaben vor der Brust haben. Unsere Ortsnachbarn treten am nächsten Spieltag bei der Reserve von Arminia Bielefeld an, die jüngst unseren anderen Verfolger aus Lippstadt bezwungen hat. Der SVL spielt beim ASC 09 Dortmund, der trotz zwei Niederlagen in den letzten drei Spielen mittlerweile seit vier Heimspielen ungeschlagen ist. Das darf aus HSV-Sicht auch gerne so bleiben. Aber soweit schauen wir erstmal gar nicht und fokussieren uns auf uns selbst und hoffen auf eine Fortsetzung der Erfolgsgeschichte am Gründonnerstag gegen denn SuS Stadtlohn in der heimischen EVORA-Arena. tr

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