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Der undankbare dritte Platz

20170522SCHHSV2:1-Sieg am 33. Spieltag und wenig Lust zum Feiern

Die Saison neigt sich dem Ende entgegen und mittlerweile steht auch fest, wie dieses Ende aussieht. Zwar konnten unsere Jungs das vorletzte Spiel beim SC Hassel mit 2:1 für sich entscheiden, aber parallel gewann Westfalia Rhynern mit 1:0 gegen Kaan-Marienborn und holte sich wie erwartet vorzeitig den zweiten Aufstiegsplatz hinter dem TuS Erndtebrück.

Die Partie im Stadion am Lüttinghof im Gelsenkirchener Norden ist schnell erzählt. Schon nach sechs Minuten war es Marius Kröner, der nach einer Ecke noch im gegnerischen Sechzehner weilte und eine Flanke von Semih Daglar volley zum 1:0 in die Maschen setzte. Sieben Minuten später ließ Nils Kisker, der erneut in der Innenverteidigung aushelfen musste, einen Ball durchflutschen, der in Ramazan Colak auf Hasseler Seite einen Abnehmer fand. Dieser hob ihn über Philip Faderl im Hammer Tor hinweg und traf mit seinem Schuss lediglich die Unterkante der Latte. Aus Hammer Sicht soll er von dort aus hinter der Torlinie gelandet sein, was allerdings nicht jeder Zuschauer so gesehen hatte. Sei's drum, der Versuch von Nils Kisker, seinen eigenen Fehler mit einem Kopfball auszubügeln, war vergebens. Schiedsrichter Philip Holzenkämpfer entschied auf Tor. 1:1 also nach nicht einmal einer Viertelstunde.

In der 25. Minute war es dann der zuletzt glücklose Damir Ivancicevic, der Hassels Torhüter Cedric Drobe mit einem Flachschuss ziemlich alt aussehen ließ und die Führung für die HSV wieder herstellte. Bis zur Pause hatte Semih Daglar auch noch das 3:1 auf dem Fuß (40.), aber auch die Gastgeber konnten sich noch ein paar Chancen herausspielen, die die arg geschwächte HSV-Abwehr teils mit vereinten Kräften zu verhindern wusste. In der zweiten Halbzeit verflachte das Spiel zunehmend und es spielte fast nur noch der SC Hassel nach vorne. An diesem sonnigen Sonntag blieb der Hammer Spielvereinigung aber endlich mal das Glück hold und die Führung konnte über die Zeit gebracht werden.

Dass bei diesem Spiel am Ende mit Ahmet Acar und Muhammed Jabri zwei A-Jugendliche auf dem Platz standen, zeigt nochmal, wieviel Substanz diese spektakuläre Saison gekostet hat. Auch in diesem Spiel war am Ende aber einfach die Luft raus. Umso wichtiger also, dass die drei Punkte in Hassel eingetütet wurden und der dritte Platz am letzten Spieltag in der Theorie nur noch an den 3 Punkte und zwei Tore schlechteren TSV Marl-Hüls verloren gehen kann. Das will die HSV gegen die bereits als Absteiger feststehende Spvgg Erkenschwick natürlich vermeiden und mit ihren Fans nach Spielende bei Freibier den Abschluss einer tollen Saison feiern, in der lediglich die letzte Krönung fehlte. tr

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