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Nach harten Wochen folgt vermeintliche Pflichtaufgabe

20171104RalfSchneiderHozjak-Elf will den Trend gegen Paderborn trotz weiterer Ausfälle bestätigen

Gegen jeden Gegner gebietet es der Sportsgeist, den nötigen Respekt mit in die Partie zu bringen. So auch am kommenden Sonntag, wenn im Paderborner Sportzentrum Breite Bruch, der Heimat des SV Marienloh, die Oberligapartie der Hammer Spielvereinigung beim Profi-Nachwuchs des SC Paderborn 07 von Schiedsrichter Lars Lehmann bereits um 14 Uhr angepfiffen wird.

In den vergangenen Jahren hat sich der SCP als eine Art Lieblingsgegner für die HSV herauskristallisiert. Seit dem Aufstieg der Paderborner im Sommer 2015 gab es im ersten Aufeinandertreffen im Dezember ein 2:2 in der heimischen EVORA-Arena und seitdem drei Partien, die alle jeweils mit 2:1 zu Gunsten der Hammer ausgingen. Soviel zu den Fakten, die Optimismus verbreiten, denn ein Blick auf die laufende Saison verrät, dass der SCP zwar erst sechs Punkte auf dem Konto hat, drei davon holte man allerdings durch Unentschieden gegen die drei Regionalligaabsteiger RW Ahlen, TSG Sprockhövel und Schalke 04 II.

Dreimal darf man raten, welche Mannschaft ein ähnliches Kunststück vollbracht hat. Richtig! Unsere HSV holte eines der Unentschieden, allerdings gegen die Sportfreunde Siegen statt gegen Schalke und Paderborn hat die Partie gegen den vierten Absteiger noch ausstehen.

Als Prunkstück der Mannschaft kann man beim SCP wohl die Offensive bezeichnen. Trotz des vorletzten Platzes mit lediglich einem Sieg, bei drei Unentschieden und sieben Niederlagen, hat das Team mit Ausnahme der 0:1-Niederlage gegen den TuS Ennepetal immer mindestens ein eigenes Tor erzielt. In Zahlen bedeutet das, dass man mit 18 Toren nur eines weniger hat als die HSV, die von ihren 19 Toren immerhin sechs am vergangenen Sonntag gegen Rheine erzielte und eins mehr hat als der aktuell stärkste Aufsteiger TuS Haltern, der von Platz vier der Tabelle grüßt.

Schwierig genug also für Sven Hozjak, seine Jäuster auf die Partie einzustellen, um nicht nur die Serie gegen Paderborn fortzusetzen, sondern auch um dem ersten Auswärtssieg vor zwei Wochen beim FC Brünninghausen direkt den zweiten folgen zu lassen, sobald die Partie beginnt.

Mit 25 Gegentreffern in 11 Spielen haben die Paderborner nur einen weniger kassiert als Schlusslicht Hassel und stellen so, zusammen mit Rheine, aktuell die schwächste Defensive. Dementsprechend sollte also durchaus etwas drin sein für unsere Mannschaft, auch wenn sie, neben den zahlreichen Verletzten und Rekonvaleszenten, nun auch noch mehrere Wochen lang auf den an einer Bänderdehnung laborierenden Marius Kröner verzichten muss. Wer sich nicht nur davon erzählen lassen will, wie sich unsere Elf gegen Paderborn schlägt, ist herzlich eingeladen, sich auf den Weg nach Marienloh zu machen und dort unsere Mannschaft zu unterstützen. tr

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