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Endlich wieder Stadtderby

20180813HSVSVWEinweihung der neuen Flutlichtanlage beim Derby gegen Westfalia Rhynern

Der SV Westfalia Rhynern hat seine Zelte in der Regionalliga West nach nur einer Saison wieder abbrechen müssen und dem Abstieg der Westfalia sei Dank, dürfen sich die fußballbegeisterten Zuschauer in Hamm wieder darauf freuen, dass die beiden höchstklassigsten Teams der Stadt im direkten Duell um Punkte gegeneinander kämpfen.

Dass die Westfalia mit ihrem Abenteuer in der vierten Liga dazu beigetragen hat, dass es in der Hammer 24nexx Arena neuerdings eine drittligataugliche Flutlichtanlage gibt, ist nicht von der Hand zu weisen. Umso schöner für beide Vereine und den besonderen Umständen auch absolut angemessen, dass der zweite Spieltag der Oberliga Westfalen für sie bereits am Freitagabend stattfindet und beide Mannschaften gemeinsam erstmals in den Genuss der neuen Spielfeldbeleuchtung und der besonderen Atmosphäre kommen werden.

Die Spielverlegung hat natürlich nicht nur einen Lichttest in Flutlichtatmosphäre zum Ziel gehabt, denn vielmehr sollen auf diese Art zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen werden. Die Ansetzung an einem Freitagabend soll auch möglichst vielen Fußballfreunden, die am regulären Sonntagstermin selbst in ihren Vereinen im Einsatz sind oder ihre Mannschaft unterstützen, ermöglichen, sich eines der Oberliga-Topspiele des zweiten Spieltags anzusehen.

Sportlich werden sich beide Teams dabei auf Augenhöhe begegnen. Schließlich werden in so einem Derby bei allen Beteiligten nochmal zusätzliche Kräfte freigesetzt, die über den von Taktik geprägten Systemfußball hinaus gehen. Eine Standortbestimmung wird es hingegen so oder so sein. Nach der bitteren 3:2-Niederlage für Rhynern am ersten Spieltag auf heimischem Platz gegen den TuS Ennepetal, bei dem Torsten Garbes Schützlinge nach dessen Dafürhalten alle fünf Treffer selbst erzielt haben, muss für die Blau-Weißen schon ein Sieg her, will man nicht direkt zu Saisonbeginn das Feld von hinten aufräumen müssen.

Ähnlich sieht es auch für unsere Mannschaft aus. Sven Hozjaks Jäuster konnten sich zwar trotz eine halben Stunde in Unterzahl einen Punkt im Ahlener Wersestadion sichern, bei einer Niederlage im zweiten Spiel wäre die Situation aber kaum besser als für den Gast aus dem Hammer Süden.

Neben den noch nicht wieder voll einsatzbereiten Hammern Nils Kisker, Manuel Dieckmann, Felix Fuchs, Volkan Ekici und dem angeschlagenen Aldin Kljajic, muss Hamms Trainer jedenfalls auch auf Sturmspitze Joel Grodowski verzichten, der wegen einer diskutablen Roten Karte aus dem Spiel gegen RW Ahlen inzwischen für zwei Wochen beziehungsweise zwei Pflichtspiele gesperrt wurde. Dank der Westfalenpokalbegegnung gegen den VfB Fichte Bielefeld am 22. August wird der HSV-Neuzugang also am 3. Spieltag gegen den ASC 09 Dortmund wieder zur Verfügung stehen.

Für alle HSV-Fans geht es am Freitag ab 20 Uhr aber zunächst endlich auch wieder auf eigenem Platz um Punkte und niemand, sofern er oder sie es mit Weinrot hält, hätte etwas dagegen, wenn unsere Mannschaft die Heimstärke der vergangenen Saison wieder aufleben ließe. Alle Voraussetzungen für einen tollen Fußballabend sind gegeben, wenn Schiedsrichter Florian Exner das Flutlichtspiel anpfeifen wird. Jeder, der sich auch nur einen Hauch für Sport begeistern kann, sollte sich auf den Weg machen und das Erlebnis in der Hammer 24nexx Arena nicht verpassen. tr

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