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Punktlos in Rheine

20180909FCEHSVHSV verliert erneut unglücklich durch einen späten Strafstoß und bleibt im Tabellenkeller

Es hatte etwas von einem Déjà-vu, als die Partie in der Rheiner OBI-Arena nach drei Minuten Nachspielzeit abgepfiffen wurde. Wie schon beim letzten Auftritt auf fremdem Platz beim ASC 09 Dortmund, steuerte die Partie bereits einer torlosen Punkteteilung entgegen. Doch auch heute behielt der Gastgeber die kompletten drei Punkte in der Heimat und erneut war es ein Strafstoß, der die Entscheidung brachte.

Vorausgegangen war ein über weite Strecken fairer Kick, bei dem Schiedsrichter Patrick Holz zu jeder Zeit alles im Griff hatte und in der kompletten ersten Halbzeit sogar ohne jegliche Karte auskam. Die ersten fünf Minuten brauchte unsere Mannschaft heute, um richtig ins Spiel zu kommen. Dementsprechend hatte Rheine anfangs mehr Spielanteile, doch das sollte sich schon schnell ändern.

Immer wieder war es Volkan Ekici, der zum ersten Mal in dieser Saison in der Oberligastartelf stand, der sich im Eins-gegen-eins durchsetzen konnte. Entweder Ekici oder Leon Tia brachten den Ball dann mehrfach scharf vor das Tor von Philipp Hinkerohe. Auf diese Weise entstanden in der Anfangsviertelstunde allein drei gute Möglichkeiten, die von den Angreifern im Sturmzentrum aber nicht verwertet werden konnten. In der Folge gab es noch Versuche von Mike Pihl (22.) und Volkan Ekici (25.) aus der Distanz. Anders als zuletzt, hatte es die Mannschaft von Alex Lüggert heute immerhin geschafft, sich insbesondere in der Anfangsphase gefährliche Situationen herauszuspielen. Doch niemand im schwarzen Auswärtsdress war heute in der Lage den Ball über die Linie zu drücken.

Auf der anderen Seite kam der FCE nicht zwingend vor das Tor von Jarno Peters und machte sich den Spielaufbau häufig durch Ungenauigkeiten im Passspiel und unnötige Ballverluste selbst kaputt. Eine unangenehme Eigenschaft für eine Fußballmannschaft, die sich im weiteren Spielverlauf auch auf unsere Jäuster übertragen sollte.

Ballverluste auf beiden Seiten prägten die zweite Halbzeit noch mehr als die erste. Für den neutralen Zuschauer unter den 325 Anwesenden war es schwere Fußballkost, für die Fans der beiden Mannschaften ein Wechselbad zwischen vor das Gesicht geschlagenen Händen bei eigenem Ballverlust und hoffnungsvollem Aufspringen bei gegnerischen Fehlern. Eben solch ein verlorener Zweikampf sorgte in der 54. Minute für einen großen Schreckmoment im HSV-Lager. Omar Guetat war plötzlich alleine in Richtung Tor von Jarno Peters unterwegs und konnte in letzter Sekunde noch von Mike Pihl am Abschluss gehindert werden.

In der Schlussphase wurde das Spiel der Gastgeber deutlich robuster. Auf diese Weise sammelte das Team von Uwe Laurenz in der zweiten Halbzeit doch noch satte fünf gelbe Karten und kaufte unseren Spielern so immer wieder den Schneid ab. Aber eine Konstante blieb an diesem Nachmittag bestehen: Torszenen blieben Mangelware, bis in der 87. Minute das Schicksal zuschlug. Nach einer Flanke sprang der Ball unglücklich an den Unterarm von Felix Frank. Da sich dieser im eigenen Sechzehnmeterraum befand, konnte Schiedsrichter Patrick Holz nicht viel anders, als auf Strafstoß zu entscheiden. Diese Chance ergriff Rheines Torjäger Timo Scherping natürlich nur zu gerne und verwandelte dermaßen platziert, dass HSV-Keeper Jarno Peters trotz richtiger Antizipation nicht mehr an den Ball kam.

Mit dem 0:1 im Rücken wurden bei unserem Team für die Schlussphase alle taktischen Pläne über den Haufen geworfen. Symptomatisch für den heutigen Tag war es dann auch noch Jarno Peters, der auf der Gegenseite nach einer Ecke den letzten Torschuss für Hamm setzte, aber mit seinem Versuch einen Mitspieler traf, der im Abseits stand. Im Gegenzug verhinderte Peters dann auch noch einen letzten Angriffsversuch von Timo Scherping, ehe Patrick Holz mit dem Schlusspfiff die erneute, höchst unglückliche Auswärtspleite der HSV besiegelte.

Viel Zeit, um die Partie aufzuarbeiten, bleibt dieses Mal nicht, denn bereits am Mittwoch geht es wieder in einem Pokalwettbewerb weiter. Auf Landesebene reist der HSV-Tross dann zum Bezirksligisten FC Bad Oeynhausen, wo Schiedsrichter Waldemar Stor um 19.30 Uhr den Ball in der Sparkassen-Arena freigeben wird. tr

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