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Gelungenes Debut von Trainer René Lewejohann

20181124EnchiladaHamm unterliegt im Test gegen Rot-Weiß Oberhausen knapp mit 1:2

Am Freitagabend hatten die Oberliga-Kicker der HSV gute Gründe, den Abend gemeinsam mit ihrem neuen Trainer in einem Hammer Restaurant ausklingen zu lassen. René Lewejohanns Einstand an der Seitenlinie nur 24 Stunden nach Vertragsunterzeichnung darf schließlich als gelungen bezeichnet werden, denn ein nur knappes 1:2 gegen die erste Garde des Regionalliga-Dritten, gegen den sogar mehr möglich war, war im Vorfeld der Partie nicht unbedingt zu erwarten gewesen.

Lewejohann und seine Mannschaft müssen sich natürlich noch näher kennenlernen, wobei auch gemeinsame Restaurantbesuche helfen können. Doch was der neue Hammer Trainer zuvor auf dem Spielfeld gesehen hatte, dürfte ihm bereits gut gefallen haben. Lautstark aus der Coaching-Zone dirigierend trieb er seine zuletzt arg verunsicherten Spieler zu einer Leistung an, die sich tatsächlich mehr als sehen lassen konnte.

Spielbestimmend waren die Kleeblätter zwar, doch gegen die kompakte und aufmerksame Abwehr der HSV fanden sie meist keine Mittel. Gleichzeitig blieb die Hammer Offensive hellwach, setzte immer wieder Nadelstiche und zeigte dem haushohen Favoriten, dass der Test für Hamm nicht als lockeres Trainingsspielchen angelegt war. So dauerte es auch bis zur 25. Minute, als RWO per Strafstoß in Führung ging. Vorausgegangen war in der ersten wirklich gefährlichen Situation des Spiels zwar eine deutliche, jedoch nicht geahndete Abseitsstellung von Christian März, doch Marius Kröner wartete vergebens auf den Pfiff von Schiedsrichterin Vanessa Arlt. Stattdessen stoppte unser Kapitän den Angreifer im Strafraum aus Sicht der Unparteiischen etwas zu rustikal. Beim dann fälligen Strafstoß ließ Dario Schumacher Keeper Jarno Peters keine Chance. Bis zur Pause erarbeitete sich RWO noch zwei weitere brenzlige Situationen, die von der Hammer Defensive jedoch regelkonform zunichte gemacht werden konnten.

In der zweiten Spielhälfte kam die HSV dann besser ins Spiel, während RWO etwas nachließ. Dennoch musste der zur Halbzeit eingewechselte Ivan Mandusic in der 65. Minute einen phantastischen Reflex aus seinem Portfolio zaubern und das 0:2 durch den frei zum Abschluss gekommenen Maik Odenthal verhindern. Vier Minuten später gelang Pascal Schmidt dann nach einer starken Einzelaktion der nicht unverdiente Ausgleich zum 1:1 (69.). Die HSV spürte nun, dass gegen den Regionalligisten heute mehr möglich war. In der 75. Minute flankte Leon Tia auf den am zweiten Pfosten lauernden Aldin Kljajic, der per Kopf auf Joel Grodowski ablegte. Doch Grodowskis Kopfball traf nur den Pfosten. Stattdessen gelang Tarik Kurt 10 Minuten später (79.) nach einem souverän vorgetragenen Angriff der Siegtreffer zum 1:2 für Rot-Weiß Oberhausen.

Die Gäste haben ein anspruchsvolles Testspiel bekommen und durften sich somit nicht nur wegen des Sieges zufrieden auf den Heimweg machen. Für die Hammer Spielvereinigung und ihre Fans war das Spiel dagegen ein höchst erfreuliches Lebenszeichen, bei dem endlich wieder einmal deutlich erkennbar wurde, dass die Mannschaft definitiv über das in ihrer Liga notwendige Potential verfügt und es auch abrufen kann. Für Rene Lewejohann ein Einstand nach Maß also, um zugleich zuversichtlich auf die am kommenden Mittwoch um 19:30 Uhr anstehende Aufgabe beim Holzwickeder Sport Club blicken zu können. Bis dahin dürften dann auch die beim gemeinsamen Abendessen möglicherweise zu viel aufgenommenen Kalorien wieder verbraucht sein. ug

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