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Zu wenig Durchschlagskraft

20190224SCWHSV0:2-Niederlage in Herne

Trotz einer nominell offensiveren Ausrichtung durch den Einsatz von Winterzugang Damian Lubak anstelle des Defensivakteurs Alan Bezhaev, konnte die Hammer Spielvereinigung bei Westfalia Herne nicht an der Offensivleistung aus dem Spiel gegen den ASC 09 Dortmund anknüpfen. Über weite Strecken der egalisierten sich beide Mannschaften.

Den Gastgebern vom Schloss Strünkede spielte es für den Verlauf der Partie in die Karten, dass bereits nach acht Minuten eine Ecke von links am kurzen Pfosten verlängert wurde und Torjäger Michael Smykacz erreichte, der den Ball über die Linie drückte. Mit konsequentem Pressing störten die Herner den Spielaufbau der HSV maßgeblich und zwangen die Hintermannschaft zwischenzeitlich zu Fehlern. Einer davon führte in der 19. Minute zum ersten Strafstoß des Spiels für die Gastgeber. Jarno Peters im Hammer Tor konnte den Schuss von Michael Smykacz allerdings sichern und hielt seine Farben vorerst in der Partie.

Erst nach einer guten halben Stunde bekamen die 483 Zuschauer in der real-Arena erste Lebenszeichen der Rotblusen in der Offensive zu sehen. Die ganz große Torgefahr strahlten die Hammer dabei allerdings noch nicht aus und so ging es mit dem knappen Rückstand in die Kabinen.

Nach dem Wiederanpfiff gestaltete sich die Begegnung absolut offen. Angriffsbemühungen auf beiden Seiten, die allerdings nichts Zählbares einbrachten, hielten den Ausgang der Partie weiterhin offen. Bis zur 74. Minute, als ein leichter Kontakt der Füße von Marius Kröner und Erhan Duyar den zweiten Elfmeter für Herne bedeutete und Bilal Abdallah jetzt genug Druck hinter den Ball brachte, so dass Jarno Peters trotz richtiger Antizipation nicht mehr schnell genug in der richtigen Ecke war.

Trotz des Führungspolsters ließ es sich Hernes Coach Christian Knappmann nicht nehmen, einen Ansatzpunkt für Diskussionen zu finden, die ihm unter lautstarkem Jubel der eigenen Fans, die seinen Namen skandierten, einen Platz auf der Tribüne sicherten.

In der Schlussphase warf Hamm noch einmal alles nach vorne, aber die Bemühungen wirkten eher kopflos. So blieb es bei einem 0:2 gegen seit November erstarkte Herner, das es jetzt zu analysieren und ein Stück weit abzuschütteln gilt, damit schon am kommenden Wochenende auf eigenem Platz gegen den FC Gütersloh vieles besser wird. tr

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