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Zweite Niederlage in Folge

2090304HSVFCG1:2 gegen den FC Gütersloh

Nach der 0:2-Niederlage bei Kellerkind Westfalia Herne sollte an diesem Sonntag gegen die noch schlechter plazierten Gütersloher eine Art Wiedergutmachung betrieben werden. Dass es kein einfaches Unterfangen werden würde, wusste auch HSV-Trainer Rene Lewejohann bereits im Vorfeld. Schließlich traten die Brinkmann-Zwillinge unter der Woche von ihren Posten als Trainer und sportlicher Leiter bei den Ostwestfalen zurück, so dass Interimscoach Alexander Schiller die Leitung der Mannschaft für eine Partie übernahm.

Eine realistische Einschätzung wie das Team von Heidewald in die Partie gehen würde, war also nahezu unmöglich. Es stellte sich nach Spielbeginn schon bald heraus, dass die Gütersloher aus einer stabilen Defensive mit zwei dicht gestaffelten Reihen auftreten würden. In einem anfangs noch ausgeglichenem Spiel fand die HSV nach und nach besser ins Spiel und fand kreative Lösungen, um die Abwehrreihen zu knacken und gefährlich vor das Gästetor zu kommen. Der Genickbruch am verregneten Sonntagnachmittag war für die Rotblusen allerdings das Defensivverhalten bei Standards. In der 18. Minute bekam bei den Gästen Marcel Rump nach einer Ecke im Rückraum an die Kugel und netzte den Ball, der vom Innenpfosten noch abprallte, unhaltbar für Jarno Peters ein.

Auch der schnelle Ausgleich durch Pascal Schmidt zwei Minuten später, der ebenfalls den Pfosten nutzte, um das Leder über die Linie zu befördern, vermochte nicht die Kehrtwende für Hamm zu bringen. In der 32. Minute war es nämlich wieder ein Standard, der Gütersloh die erneute Führung einbrachte. Tim Manstein brachte einen Freistoß in den Hammer Strafraum und Lars Beuckmann nahm den Ball aus zehn Metern direkt. Auch bei diesem Treffer war Peters im HSV-Kasten chancenlos.

Trotz höherer Spielanteile ging es für die Hammer Spielvereinigung mit einem knappen Rückstand in die Pause. Aber auch nach dem Wechsel sollte sich am Spielstand nichts mehr ändern. Zwar blieb die HSV die aktivere Mannschaft und spielte sich immer wieder gefällig nach vorne. Die letzte Präzision und die nötige Durchschlagskraft ließ sie dabei allerdings komplett vermissen. So brachte auch die halbstündige Druckphase der Hammer nichts Zählbares ein und als eine Viertelstunde vor Schluss FCG-Trainer Schiller durch zwei Wechsel die Defensive verstärkte, wurde es noch schwieriger für Lewejohanns Jäuster, sich vor dem gegnerischen Tor durchzusetzen.

Nach zwei Niederlagen in Folge mit insgesamt vier Gegentoren nach Standards kündigte Rene Lewejohann auf der anschließenden Pressekonferenz, die er ohne seinen bereits abgereisten Gütersloher Trainerkollegen bestritt, an, dass für seine Spieler der Karneval an Rosenmontag erst einmal ausfallen würde und er stattdessen zu einer Trainingseinheit bittet. Denn am kommenden Sonntag steht bereits das nächste Heimspiel auf dem Programm und wenn dann der FC Eintracht Rheine in den Hammer Osten kommt, soll schon wieder einiges besser werden. In erster Linie natürlich das Ergebnis. tr

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