Bittere Niederlage führt auf Tabellenplatz 14

Kategorie: Erste Mannschaft
Veröffentlicht am Montag, 18. März 2019 17:18

20190317SCPHSVHamm gibt 2:0-Führung aus der Hand und verliert in Paderborn mit 4:2

Anfangs war die Welt noch in Ordnung, denn die HSV führte beim Profi-Nachwuchs des SC Paderborn 07 im ersten Spieldrittel durch Tore von Damian Lubak (9.) und Joel Grodowski (18.) schon verdient mit 2:0 und hatte das Spiel im Griff. Dann allerdings kamen die Gastgeber durch einen Sonntagsschuss von Profi-Leihgabe Felix Herzebruch zum 1:2-Anschlusstreffer (33.) und Hamm verlor zusehends den Faden.

Die mit insgesamt fünf Spielern aus dem Zweitliga-Kader verstärkte U21 des SC Paderborn kam in der zweiten Halbzeit vollends ins Spiel und drehte es komplett. Erneut Herzenbruch legte Eugene Ofosu-Ayeh mit einer Bogenlampe über Jarno Peters hinweg auf und ließ dem Hammer Keeper beim folgenden 2:2-Ausgleich (57.) keine Chance. Die HSV-Abwehr hatte zu dem Zeitpunkt aus unerfindlichen Gründen vorübergehend abgeschaltet und rechnete offensichtlich mit einem Freistoßpfiff des Unparteiischen, der allerdings nicht ertönte.

Ein weiterer Profi in Spiellaune, Sergio Gucciardo, machte den Sack dann gegen wütend anrennende HSVer mit einem Doppelpack nach Konter in der 66. und einem Fernschuss in der 77. Minute zu.

Für die Lewejohann-Elf, die keineswegs so deutlich unterlegen war, wie es das Endergebnis vermuten lässt und sich auch nach dem Rückstand noch gute Torgelegenheiten erarbeitete, bedeutet die schmerzhafte 4:2-Niederlage nun Abstiegskampf pur.

Am kommenden Sonntag ist der souveräne Tabellenführer FC Schalke 04 U23 zu Gast in der 24nexx Arena, bei dem sich die HSV im Hinspiel einen fünfminütigen Blackout mit vier Gegentreffern leistete. All dies wird unseren Kickern in der folgenden Trainingswoche durch den Kopf gehen und hoffentlich die entsprechende Reaktion auslösen. Die HSV-Verantwortlichen sind jedenfalls weiterhin von ihrem Kader überzeugt und auch völlig objektiv betrachtet entspricht der aktuelle Tabellenstand sicherlich nicht dem, was die HSV der Saison 2018/2019 zu leisten im Stande ist.

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