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Eifriger Tabellenstudierer

HSV-Trainer beobachtet Entwicklungen in Regionalliga ganz genau

Hammer erwarten heute den Tabellenzweiten Bielefeld II in der Evora Arena
HAMM • Schon vor seiner Zeit als Trainer bei der Hammer SpVg hat Holger Wortmann die Spiele der Fußball-Regionalliga West aufmerksam studiert. „So etwas ist einfach ein Muss“, sagt der 42-Jährige. Seitdem er aber bei der HSV die Nachfolge von Hans-Werner Moors angetreten hat, interessiert ihn der aktuelle Tabellenstand der vierten Liga noch mehr. Denn wenn mit Fortuna Düsseldorf II, Bayer Leverkusen II oder dem FC Schalke 04 II ein Verein aus Nordrhein-Westfalen absteigt, muss aus der NRW-Liga ein vierter Club den bitteren Weg in die Westfalenliga antreten. Sollte es allerdings die ebenfalls bedrohte Reserve des FSV Mainz 05 erwischen, dann steigen aus der NRW-Liga nur drei Vereine ab. Für die HSV bedeutet dies, dass sie zumindest drei Mannschaften hinter sich lassen und daher noch zwei Plätze in der Tabelle gutmachen muss. „Wir müssen also zuerst einmal unsere Hausaufgaben machen und zusehen, dass wir unsere Spiele gewinnen“, sagt der Coach vor der Heimafgabe in der Evora Arena am heutigen Donnerstag (15 Uhr) gegen die Reserve von Arminia Bielefeld.

In dieser Partie gegen den Tabellenzweiten gelten die Hammer allerdings als krasser Außenseiter und haben daher nicht unbedingt einen Dreier eingeplant. „Wenn wir was holen, dann wären das Bonuspunkte“, sagt Wortmann, der den heutigen Gegner in dieser Saison bereits zweimal beobachtet hat und dabei sehr beeindruckt war von der Spielstärke der Ostwestfalen. „Das ist eine absolute Topmannschaft. Wenn man die ins Spielen kommen lässt, dann wird man von denen vorgeführt“, erklärt der Coach und will daher seine eigene Mannschaft sehr kompakt agieren lassen: „Wir dürfen denen keinen Raum lassen und müssen aggressiv in die Zweikämpfe gehen.“

Am vergangenen Sonntag gegen Germania Windeck hatte die HSV diese Vorgabe teilweise gut umgesetzt und war gegen den Tabellendritten mit einem 1:1 belohnt worden. Auf einen ähnlichen Überraschungscoup hofft Holger Wortmann auch heute gegen die Bielefelder und kann sich durchaus vorstellen, dass die Ostwestfalen die Hammer unterschätzen. „Wenn man als Zweiter zum Vorletzten reist, dann werden wir vielleicht von denen belächelt. Ich bin jedenfalls zuversichtlich, dass uns Ähnliches wie gegen Windeck gelingt“, sagt der HSV-Trainer, der aber vor allem die drei folgenden Meisterschaftsspiele im Visier hat.

Denn in den beiden Auswärtspartien bei Westfalia Herne und Fortuna Köln sowie am letzten Spieltag zuhause gegen die SSVg. Velbert sollen die nötigen Punkte eingeheimst werden, um zumindest Platz 16 zu belegen und damit drei Teams hinter zu lassen. „Wir müssen einfach alle Hebel in Bewegung setzen, dass wir diese drei Begegnungen gewinnen“, sagt Wortmann, der daher in personeller Hinsicht heute auch kein Risiko eingehen will.

Die verletzten Maik Bollmann, Sven Dyballa und Sebastian Stein werden gegen Bielefeld allesamt nicht zum Einsatz kommen, sollen aber am Sonntag wieder zur Verfügung stehen. Lediglich Michael Kaminski, der gegen Windeck nach dem Aufwärmen wegen muskulärer Probleme im Adduktorenbereich passen musste, soll dagegen wieder fit sein und heute auf seiner gewohnten Position als linker Außenverteidiger agieren. –pad–

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