Zum Anfang

Ein klar definiertes Ziel

Für die HSV zählt nur der direkte Wiederaufstieg in die NRW-Liga

Der Hammer Westfalenligist präsentiert beim Trainingsauftakt 13 Neuzugänge

HAMM • Die neue Tribüne der Hammer SpVg wird immer mehr zur Multifunktionsstätte. Gestern rief Holger Wortmann vor dem offiziellen Trainingsbeginn sein bis auf den fehlenden Kevin Lanzendörfer komplettes Team erst einmal auf dem Neubau zusammen und erklärte seinen Spielern, was er von ihnen in der kommenden Saison in der Fußball-Westfalenliga so alles erwartet. „Wir müssen als Mannschaft auftreten und die Regeln und Vorschriften einhalten, wenn wir unser großes Ziel erreichen wollen“, sagte der Coach, für den nach dem Abstieg aus der NRW-Liga nichts anderes als der direkte Wiederaufstieg zählt. „Als Trainer der Hammer SpVg kann ich mich jetzt nicht hinstellen und sagen, dass wir um Platz zwei bis fünf mitspielen werden. Wir wollen wieder hoch.“

Und seine Worte fanden schnell Gehör bei seinen Spielern. Denn nach der ersten lockeren Einheit gestern Vormittag mit einigen technischen Übungen, einem Zwölf-Minuten-Lauf sowie einem abschließenden Spiel auf dem Nebenplatz des Jahnstadions stellten auch die Akteure der HSV klar, was sie in der kommenden Spielzeit vorhaben. „Nachdem wir im vergangenen Jahr diesen Mist gebaut haben, müssen wir das wiedergutmachen und aufsteigen“, meinte Marc Dyballa, während sein Bruder Sven betonte: „Wir wollen hoch. Wenn das nicht unser Ziel ist, brauchen wir gar nicht zu trainieren. Und ich will nicht in ein paar Wochen hören, dass wir hier um Platz zwei bis acht mitspielen. Das geht gar nicht.“

Aber auch die Neuzugänge sind nicht in den Hammer Osten gekommen, um in der Westfalenliga eine ruhige Kugel zu schieben. „Ich will auf jeden Fall aufsteigen“, sagte Markus Krawietz, der vom einstigen und auch kommenden Liga-Konkurrenten VfB Hüls zur HSV gewechselt ist.

Und der Angreifer weiß, wie man eine Meisterschaft in der Westfalenliga feiert. Bereits mit dem VfB hatte er in seinem ersten Jahr am Badeweiher den Aufstieg geschafft. In Hamm freut er sich nun darauf, weiter mit seinem frühreren Teamkollegen aus Hüls, Sebastian Senger, zusammenzuspielen – und auf die ungewohnte Umgebung im Hammer Osten. „Nach fünf Jahren in Hüls wollte ich einfach was Neues sehen und einen anderen Club kennen lernen“, sagte der Stürmer, der mit seinen Treffern dafür sorgen soll, dass das Ziel Wiederaufstieg kein Traum bleibt: „Ich hoffe, dass ich die nötigen Tore erziele.“

Neben Markus Krawietz präsentierte die HSV gestern zwölf weitere Neuzugänge, von denen Wortmann überzeugt ist, dass sie „sportlich und charakterlich zu uns passen und uns nach vorne bringen“. Natürlich wird es einige Zeit brauchen, ehe sich nach den vielen Wechseln wieder eine kompakte Einheit gefunden hat. Doch der Coach ist zuversichtlich, dass dies bis zum Start der neuen Saison am 15. August gelungen sein wird. „Ich bin mir sicher, dass wir bei der Auswahl der neuen Spieler ein glückliches Händchen gehabt haben“, meinte Wortmann. In sportlicher Hinsicht wurde dabei vor allem darauf geachtet, dass die Akteure ihre Stärken im Offensivspiel haben. „Jeder von den Neuen denkt nach vorne. Denn vorne werden die Spiele entschieden“, erklärte der Hammer Trainer, der dem Abstieg in die Westfalenliga mittlerweile sogar etwas Gutes abgerungen hat. „Ich freue mich auf Derbys gegen Gütersloh, Rheine oder Lippstadt“, verriet er, zumal es an der nötigen Spannung wohl auch nicht fehlen werde: „Ich erwarte eine äußerst enge Saison. Daher ist es umso wichtiger, dass wir schnell zusammenwachsen und eine kompakte Truppe werden.“ Denn das war die HSV in der vergangenen Saison nicht. –pad–

Nächstes Spiel

Oberliga Westfalen
Spiel auf fussball.de ...

Stadionmagazin

Stadionmagazin

Hauptsponsor

24nexx

Premium Partner

premium

Business Partner

business

Classic Partner

classic