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Fünf Absteiger?

Neustart des Wuppertaler SV wäre fatal

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Zwei Spieltage vor dem Saisonschluss wird gerechnet, diskutiert und spekuliert. Wie viele Punkte braucht man für den Aufstieg, wie viele zum Klassenerhalt?

In der NRW-Liga ist vor allem der Kampf um den Klassenerhalt noch offen. Während der erste Aufsteiger mit dem SC Wiedenbrück bereits feststeht und es um den zweiten Platz nur noch ein Rennen zwischen Bielefeld II und Germania Windeck gibt, ist die Frage nach den Absteigern nicht ganz so leicht zu beantworten. Schließlich ist man zum einen von den Absteigern aus den oberen Ligen abhängig, zum anderen steht immer noch die Entscheidung des Westdeutschen Fußball- und Leichtathletikverbandes (WFLV) aus, ob der VfB Hüls nun die Punkte aus dem Match bei Fortuna Köln (0:3) bekommt, oder nicht. Die Domstädter hatten mit Nico Schmied einen Akteur eingesetzt, der nicht auf dem Spielberichtsbogen stand. In erster Instanz haben die Marler Recht bekommen, aber die Fortuna hat Einspruch gegen das Urteil eingelegt. Somit hängen beide Teams, die noch nicht gerettet sind, völlig in der Luft.

Also her mit dem Rechenschieber: Normal sind drei Absteiger. „Kommt ein Verein aus einer übergeordneten Liga runter, werden bei uns aber vier Klubs absteigen“, berichtet Staffelleiter Rolf Thiel. „Wenn zwei NRW-Klubs herunterkommen, sind es fünf und bei drei werden es sogar sechs Abgänger.“

Da in der Regionalliga West mit Trier und Worms bereits zwei Absteiger feststehen, könnte mit Leverkusen II oder Düsseldorf II maximal ein Verein abschmieren, der in die NRW-Liga kommen würde. Trifft es einen der beiden, steigen vier Teams ab, erwischt es Mainz, bleibt es bei drei Abgängern.

Doch was wird aus dem Drittligisten WSV Borussia? Die Wuppertaler sollen intensiver als bisher angenommen und nach außen kommuniziert mit dem Gedanken spielen, einen Neuanfang in der NRW-Liga zu wagen. Sollte es also wirklich zu diesem Sturzflug der Bergischen kommen, würden fünf NRW-Ligisten absteigen.

In diesem Fall wäre selbst Köln noch in der Verlosung, würde die Fortuna die Punkte gegen Hüls am grünen Tisch verlieren, sähe es für die Elf von Coach Matthias Mink ganz düster aus. Auch für Duisburg II, Siegen sowie Velbert, Schermbeck und Wattenscheid würde sich die Situation durch einen WSV-Rückzug drastisch verschärfen, die Hammer Spielvereinigung wäre sogar schon abgestiegen. „Hoffentlich haben wir schnell Klarheit, was den WSV wie auch den Punktabzug für Köln betrifft“, hofft Thiel auf zügige Entscheidungen.
Thorsten Richter

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