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Die ersten verbalen Scharmützel

20120716Trainer

Lars Müller sieht nicht die Hammer SpVg, sondern Westfalia Rhynern als Favoriten

HAMM • Die neue Saison hat noch gar nicht begonnen, da gibt es schon die ersten verbalen Scharmützel zwischen den beiden Trainern der Fußball- Oberligisten Hammer SpVg und Westfalia Rhynern. Nachdem in der vergangenen Woche Rhynerns Coach Björn Mehnert die HSV als einen der Topfavoriten auf den Aufstieg in die Regionalliga bezeichnet hatte, kam im Rahmen des Trainingslagers, das die Hammer SpVg am Wochenende im Sportcentrum Kaiserau durchgeführt hatte, der Konter von Lars Müller. „Westfalia Rhynern ist doch viel mehr Favorit als wir“, echauffierte sich der HSVCoach. „Das ist eine junge Mannschaft, die in der fünften Liga eine gute Saison gespielt, dort bereits ihre Erfahrungen gesammelt, die sich weiter entwickelt und sich nun punktuell verstärkt hat. Ich glaube, dass so ein Team viel eher ein Favorit ist als ein Aufsteiger wie wir, der sich in der neuen Liga erst einmal einfinden muss.“

20120716BuscheningDies waren am Wochenende aber die einzig kämpferischen Worte, die im Tross der Hammer SpVg gefallen waren. Ansonsten herrschten während der drei Tage große Harmonie und beste Laune. Und die ließen sich die Akteure und Verantwortlichen auch durch den Dauerregen am Samstag nicht vermiesen. Lediglich Betreuer Frido Dabrock hatte ein paar Zusatzschichten zu leisten, um die durchnässte Trainingsbekleidung wieder trocken zu bekommen. Am Samstag fuhr er sogar kurz zurück nach Hamm, um zusätzliche Hosen und Trikots zu besorgen. Den Spielern hatten die feuchten Bedingungen dagegen weniger rausgemacht. „Ich liebe das. Regen ist das beste Wetter, das es für uns Fußballer gibt, zumal es ja nicht kalt war“, sagte Pasacal Harder. Und Michael Erzen fügte hinzu: „70 Prozent der Fußballer lieben das, das ist unsere Welt.“ Lars Müller aber ärgerte sich, dass am Samstag nach der ersten Trainingseinheit die Rasenplätze gesperrt wurden und er anschließend auf einen der Kunstrasenplätze in Kaiserau ausweichen musste. „Ob es regnet oder nicht, ist mir egal. Mich stört es nur, dass wir nicht auf den Rasenplatz gehen konnten“, betonte der Coach, der dennoch zusammen mit Co-Trainer Christian Klotz das Programm durchzog. Einereits ging es darum, die Spieler weiter in Sachen Fitness zu verbessern, aber er ließ auch schon verschiedene taktische Spielformen durchexerzieren. „Da haben wir noch eine Menge Luft nach oben. Daher habe ich immer sofort etwas zu verbessern“, erklärte der Coach, der aber letztlich voller Zufriedenheit Bilanz zog: „Alle haben voll mitgezogen und hatten am Ende schwere Beine – so sollte es auch sein.“

Aber nicht nur auf dem Rasen wurde konzentriert gearbeitet. Auch zwischen den Trainingseinheiten und abends fanden in Sachen Teambuidling wichtige Aktionen statt. So waren die Akteure am Freitag zusammen in eine Pizzeria gegangen, am Samstag hatten sie zusammen einen Spielabend veranstaltet. „So ertwas hilft uns Neuen, die Mannschaft besser kennen zu lernen“, sagte Dennis Buschening.

Ärgerlich für die HSV war nur, dass neben Michael Baum, der mit der deutschen Hochschulnationalmannschaft in Spanien bei der EM weilt, verletzungsbedingt auch Oliver Glöden, Daniel Schaffer, Michael Erzen, Rouven Meschede und Ferhat Cerci nicht am Training teilnehmen konnten, sondern individuell ihre Übungen absolvierten. –pad

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