„Das sah schon nach Fußball aus“

Kategorie: Erste Mannschaft
Veröffentlicht am Mittwoch, 08. August 2012 13:11
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Hammer SpVg gewinnt Testbegegnung beim FC Iserlohn mit 2:1

ISERLOHN  • Das nackte Ergebnis war dasselbe wie zuletzt im Test gegen Mengede, doch die Laune von Lars Müller fiel nach dem verdienten 2:1 (1:0)-Erfolg seiner Mannschaft im Vorbereitungsspiel beim Westfalenligisten FC Iserlohn wesentlich besser aus. „Wir haben dieses Mal richtig gut gespielt“, freute sich der Spielertrainer des Fußball-Oberligisten Hammer SpVg. „Das war schon etwas anderes als bei unseren letzten Partien. Wir haben hinten wenig zugelassen, gut gegen den Ball gearbeitet und auch läuferisch einen guten Eindruck gemacht. Das sah schon richtig nach Fußball aus.“

Dabei hatte es gar nicht so gut begonnen für die Gäste im Iserlohner Hembergstadion. Denn es waren gerade einmal drei Minuten gespielt, als sich Michael Baum, der auf der linken Abwehrseite für den rotgesperrten Michael Kaminski zum Einsatz kam, den Platz bereits wieder in Richtung Krankenlager verließ. Eine Adduktorenverletzung verhinderte das weitere Mitwirken des Defensivmannes. „Aber ich glaube nicht, dass es ein Riss ist“, nahm Lars Müller die Blessur gelassen hin. Für Baum rückte Daniel Dick in die Viererkette. Der eingewechselte Sam Salehi übernahm dessen Position im rechten Mittelfeld.

Die HSV ließ sich nicht beirren, spielte zielstrebig nach vorne und erarbeitete sich so gute Tormöglichkeiten. Eine davon nutzte Gianluca Greco nach 20 Minuten zur verdienten Führung.

Bis zur 55. Minute dauerte es, ehe der überfällige zweite Treffer fallen sollte. Den besorgte der zweite nominelle Stürmer, Jochen Höfler, der kurz zuvor bereits vom Torhüter der Gastgeber zu Fall gebracht wurde. Doch den fälligen Elfmeter nutzte Felix Backszat nicht (50.).

Erst als Iserlohn zunächst einen Fernschuss an den Pfosten setzte (68.) und in der 75. Minute zum Anschlusstreffer kam, wurde es ein wenig intensiver für die HSV-Abwehr, die die Situation aber unbeschadet überstand. „Offensiv haben wir sicher noch Luft nach oben“, sagte Müller, der in Halbzeit zwei zusehen musste, wie Greco und Höfler sehr gute Möglichkeiten ausließen. „Zumindest, was das Verwerten unserer Chancen angeht.“ güna

HSV: Kuschmann – T. Müller, Krug, Harder, Baum (3. Salehi) – Dick, Glöden, Backszat (60. Buschening), L. Müller (60. Schiller) – Greco, Höfler

Quelle: Westfälischer Anzeiger