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Mit Nadelstichen

20120907LMueller

HSV will auch in Lippstadt punkten

HAMM • Es war das Fernduell der vergangenen Saison. Nun treffen der SV Lippstadt und die Hammer SpVg erneut aufeinander – nur eine Spielklasse höher in der Fußball-Oberliga. Die Vorzeichen, unter denen sich beide Teams bereits heute Abend (19.30 Uhr/ Stadion am Waldschlösschen) begegnen werden, sind dabei ähnlich. Beide haben sich bereits wieder in der Spitzengruppe eingeordnet. „Das wird ein sehr interessantes Spiel“, freut sich HSV-Co-Trainer Christian Klotz. „Für solche Begegnungen ist die Oberliga doch gemacht worden. Aber es ist sicher noch zu früh, zu sagen, dass beide Mannschaften bis zum Saisonende oben mitspielen werden.“

Trotz zweier Heimsiege (4:0 gegen Roland Beckum und 2:0 gegen den TuS Dornberg) wurde der Saisonstart bei der HSV vor allem durch die 0:4-Niederlage beim Lokalrivalen Westfalia Rhynern getrübt. Die Lippstädter agierten dagegen auswärts enorm souverän. In Gütersloh (1:0) und Wattenscheid (3:0) wies das Team zwei Konkurrenten um den Regionalliga-Aufstieg in die Schranken. Allerdings erfuhren die Spieler von Trainer Daniel Farke ihren Dämpfer bei der Heimpremiere gegen den TuS Ennepetal, als sie nicht über ein 0:0 hinauskamen.

So stellt sich die Frage, welche der beiden Mannschaften als erste zur Konstanz findet und entsprechend weitere wichtige Zähler einstreichen kann. Nicht ganz unerheblich für die Beantwortung dieser Frage dürfte die Personallage bei den Gästen sein. Denn nach wie vor ist das Krankenlager gefüllt, bleiben Spielertrainer Lars Müller kaum Variationsmöglichkeiten. wie in der Vergangenheit kann er nicht auf die Langzeitverletzten Ferhat Cerci, Michael Erzen, Rouven Meschede und Carsten Sichler zurückgreifen. Auch Philipp Schnettker wird mit einer Sprunggelenksverletzung definitiv nicht eingesetzt werden können, und Sam Salehi klagte nach der Dornberg-Partie über Kniebeschwerden. Nico Schiller (Fieber) ist zumindest wieder ins Training eingestiegen, und der Spielertrainer hat einen ersten Trainingsversuch nach seinem Muskelfaserriss im Oberschenkel gemacht. „Aber auch bei ihm ist es noch ein wenig wacklig“, sagt Klotz. „Lars hat am Mittwoch das erste Mal mit dem Ball gearbeitet. Aber er wird selbst am besten wissen, ob und – wenn ja – wie lange es in Lippstadt für ihn schon gehen wird.“ Sicher zur Verfügung stehen werden Daniel Dick, der von einer Studienfahrt mit der Universität zurückgekehrt ist, und Oliver Glöden, der bereits am Sonntag gegen Dornberg auf der Bank saß. Er hat am Mittwoch schmerzfrei trainiert. „Dadurch lichtet sich die Verletztenliste vielleicht ein wenig“, hofft der Co-Trainer. „Aber wir müssen versuchen, diese Verletzungsmisere so gut wie möglich zu überstehen.“

Ob es Veränderungen in der Startelf geben wird, hängt aber nicht nur davon ab, ob die angeschlagenen Spieler zurückkehren werden, sondern auch davon, wie risikofreudig Müller die Partie angehen will. Denn schließlich ist der Gegner sehr gut organisiert, verfügt über starke Spieler wie Nicolai Müller oder Torjäger Björn Traufetter. „Aber das sind nur einige von vielen Namen einer Mannschaft, die offensiv hervorragend besetzt ist“, weiß Klotz. „Die Lippstädter verfügen über eine richtig gute Effektivität, stehen zudem hinten sicher und sind unglaublich gut im Umschalt- und Konterspiel.“ Das eigene Team müsse daher hellwach sein, Eigenfehler minimieren und versuchen, „durch gezielte Nadelstiche zum Erfolg zu kommen. „Wir werden sicher nicht wie das Kaninchen vor der Schlange agieren“, verspricht der Co-Trainer. Schließlich will das Team am Ende der Partie etwas zum Feiern haben. güna

Der Fanclub HSV4FANS setzt zum Spiel einen Fanbus ein. Abfahrt ist um 18.15 Uhr am HSV-Casino. Plätze sind noch frei. Info unter 0178-1337722.

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