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„Noch kann ich gut schlafen“

20120929Buschening

OBERLIGA HSV-Trainer Müller zeigt sich vor Partie gegen Neuenkirchen gelassen

HAMM  • Nach vier Pfichtspielniederlagen in Folge redete Lars Müller gestern nicht lange um den heißen Brei herum. „Wir wollen am Sonntag gewinnen“, sagt der Spielertrainer der Hammer SpVg vor der Heimpartie der Fußball-Oberliga in der Evora Arena gegen Mitaufsteiger SuS Neuenkirchen (Anstoß 15 Uhr).

Allerdings wollte die HSV auch in den Wochen zuvor gewinnen, scheiterte aber dreimal in der Meisterschaft und einmal im Pokal an diesem Vorhaben. Doch Müller hat vor allem aus der Partie vom vergangenen Wochenende, als sein Team knapp mit 0:1 beim TuS Erndtebrück verlor, neue Zuversicht gewonnen und geht daher mit einer gewissen Portion Optimismus in die morgige Partie. „Wir haben da diszipliniert und taktisch gut agiert. Wenn wir jetzt noch unsere Chancen nutzen, dann haben wir gute Möglichkeiten, gegen Neuenkirchen zu gewinnen“, erläutert Müller – und fügt entschlossen hinzu: „Wenn wir diese Leistung wieder abrufen, verlieren wir nicht viele Spiele“.

Allerdings ist der SuS so eine Art Angstgegner der Hammer SpVg. In der vergangenen Saison gingen in der Westfalenliga beide Spiele mit 0:1 verloren. Doch sonderlich beeindrucken lässt sich der HSV-Coach von dieser kleinen Negativserie keineswegs. „Wir sind jetzt einfach mal reif für einen Sieg“, erklärt er.

Der Ex-Profi hat jedoch bei seinen Akteuren schon gemerkt, dass die vier Niederlagen Spuren hinterlassen haben. „Das ist natürlich klar, dass die Jungs derzeit nicht so locker drauf sind wie zum Beispiel im vergangenen Jahr, als wir zehn Siege in Serie eingefahren haben“, meint Müller. „Aber wir haben jetzt gute Möglichkeiten, den Bock umzustoßen und dadurch wieder mehr Lockerheit reinzubekommen. Ich denke, die Spieler gehen positiv in das Spiel. Denn es ist eine Situation, mit der wir noch gut umgehen können“, sagt Müller – und bezieht sich selbst damit auch ein. „Wir im Trainerteam wissen die Situation einzuschätzen. Und die Leute aus dem Vorstand und dem näheren Umfeld, mit denen wir fast täglich zusammenarbeiten, auch. Daher kann ich noch relativ ruhig schlafen“, verrät der Coach, der zudem betont: „Mir ist klar, woran es liegt. Und ich weiß, was ich beeinflussen kann und was nicht.“

Einfluss nehmen will er in erster Linie auf die Mannschaft, die am Sonntag auflaufen wird. Da will er Sorge tragen, dass er die richtige Formation findet und dass er den Akteuren die passende Einstellung mit auf den Weg gibt. „Das liegt an uns“, sagt Müller. Weniger beeinflussen kann er dagegen die personelle Situation seines Teams. Denn auch gegen Neuenkirchen wird er wahrscheinlich auf den gleichen Kader wie in Erndtebrück zurückgreifen müssen.

Lediglich Sam Salehi wird wieder zur Verfügung stehen. Keine Option ist Ferhat Cerci. Und auch die Hoffnungen, dass Rouven Meschede und Pascal Harder am Sonntag einsatzbereit sind, sind äußerst gering. Dabei würde Müller nur zu gerne auf die beiden Stammkräfte zurückgreifen. „Ob Rouven spielt, klärt sich kurzfristig. Es wäre natürlich klasse, wenn er dabei wäre“, sagt Müller, der es genauso begrüßen würde, wenn sein Kapitän Harder wieder an Bord wäre. „Kalle kann nach seinem Bänderriss zwar wieder schmerzfrei laufen, aber ob es schon für Sonntag reicht, weiß ich nicht.“  –pad

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