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Entspannte Personalsituation

20121103Krautwurst

Hammer SpVg erwartet DSC Arminia Bielefeld II in der Evora Arena

HAMM • Über Wochen hinweg war der Griff zum Telefon für Lars Müller meist mit der Angst vor personellen Hiobsbotschaften verbunden. Stetes Verletzungspech überschattete den bisherigen Saisonverlauf bei der Hammer SpVg. Um so erleichterter ist der Hammer Trainer, dass er vor der Partie gegen den DSC Arminia Bielefeld II am Sonntag (14.30 Uhr/Evora Arena) einmal vermelden kann, dass sich „personell bei uns im Vergleich zur vergangenen Woche fast nichts ändert – was in dem Fall für uns ja ein gutes Zeichen ist“.

Einzige Ausnahme: Dennis Krautwurst, zuletzt beim mageren 1:1 in Gievenbeck noch in der Hammer Startelf, wird dieses Mal nicht mit von der Partie sein können. „Aber er ist nicht verletzt und fällt aus privaten Gründen aus“, sieht Müller diese Personalie ebenso entspannt wie das weitere Fehlen von Rouven Meschede, dessen Rückkehr in den Kader nach seiner Mandeloperation ebenfalls absehbar ist. „Rouven ist noch krank geschrieben, und so etwas dauert halt.“

Auch dass der langzeitverletzte Michael Erzen am vergangenen Sonntag in der Landesligatruppe einen „Wiedereingliederungsversuch“ unternahm, registrierte Müller. Als Verstärkung für den Oberligakader sieht er den Kapitän aber noch lange nicht. „Er hat körperlich zumindest schon wieder einen ganz guten Eindruck gemacht“, stellte Müller seinem Sturmführer ein gutes physisches Zeugnis aus. „Aber dass er in der Zweiten aufgelaufen ist, hat sich eher kurzfristig ergeben. Er hat auch keinen Rückschlag erlitten – aber bis er wieder für uns interessant wird, das dauert noch.“

Dabei würde der Tabellen-13. einen so torgefährlichen Mann wie Erzen dringend benötigen. Denn vor allem mit dem Tore schießen tut sich die HSV derzeit recht schwer – was sich logischerweise auf die Punkteausbeute auswirkt, die weiter zu wünschen übrig lässt. „Das wollen wir am Sonntag ändern“, verspricht Müller und verrät auch, wie: „Indem wir als Mannschaft auf jeder Position offensives Denken fordern. Jeder muss versuchen, sich nach vorne einzuschalten, vielleicht auch mal ein Verteidiger. Gepaart mit Bereitschaft und Spielfreude werden wir dann sicher etwas bewegen können.“

Gerade in Gievenbeck entwickelte sich vor allem im zweiten Durchgang ein Spiel auf das Tor der Gastgeber, aber die nötige Durchschlagskraft erarbeitete sich die HSV dabei nicht. „Da haben wir nur wenige Möglichkeiten herausgespielt“, bestätigt Müller. „Wir sind kaum in den gefährlichen Bereich gekommen. Allerdings wird Bielefeld sicher nicht so tief stehen, wie es Gievenbeck getan hat.“ Denn der Tabellenachte wird als Perspektivmannschaft mit einer jungen, hungrigen Truppe auflaufen. „Zweite Mannschaften sind immer eine Wundertüte“, ist Müller dennoch auf der Hut. „Und Arminia hatte schon sehr gute Ergebnisse – aber auch Ausrutscher nach unten.“

Bleibt die Frage, wie der Coach die Position von Dennis Krautwurst im defensiven Mittelfeld besetzen wird. Da habe er „eine Idee“, sagte der Ex-Profi, will diese aber durch die letzten Trainingseindrücke untermauern. „Wir hätten ja mittlerweile doch ein paar Varianten – entweder, indem wir auf der Position eins zu eins wechseln und Daniel Schaffer bringen, oder ganz vorne etwas umstellen.“ Ein wenig mehr Torgefahr würde da schon reichen. güna

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