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Hauptsache ein Sieg

20121109Krug

HSV heute schon in Sprockhövel

HAMM • „Wir müssen gewinnen, egal wie. Alles andere ist unwichtig“, fordert Lars Müller, der Spielertrainer der Hammer SpVg, vor der heutigen Partie bei der TSG Sprockhövel (19.30 Uhr/Stadion im Baumhof). „Es darf aber gerne ein gutes Spiel sein“, fügt er hinzu. Angesichts von zuletzt nur zwei Unentschieden in vier Begegnungen und dem zwölften Tabellenplatz macht die bislang magere Punktausbeute dem Ex-Profi auf Seiten der HSV zu schaffen, schließlich haben die Hammer nur noch zwei Zähler Vorsprung auf einen Abstiegsrang.

Die Probleme sind bei nur zwölf Toren in zwölf Partien schnell ausgemacht. Das 0:2 gegen Arminia Bielefeld II war bereits das sechste Mal, dass die Hammer ohne Treffer vom Platz gingen. „Wir haben uns gegen Bielefeld mehr Möglichkeiten herausgespielt, als das in Gievenbeck (1:1 – Anm. d. Red.) der Fall war. So gesehen sind wir einen Schritt nach vorne gekommen“, findet Müller. Wobei natürlich auch der frühere Bundesliga-Spieler weiß, dass nur mit Toren Erfolge zu erzielen sind. „Das sieht im Training viel besser aus“, sagt Müller zu der Chancenverwertung seiner Mannschaft, „aber es ist nur bedingt übertragbar.“ Bei der HSV muss irgendwie der Knoten im Angriff platzen. „Wenn ein Jochen Höfler wieder trifft, wird es nicht lange dauern, bis er das nächste Tor macht“, glaubt Müller. Höfler hat wie fünf Teamkollegen jeweils zweimal getroffen.

Damit es mit einem Sieg beim Tabellenachten klappt, ist es allerdings auch nötig, den Gegner nicht zum Toreschießen einzuladen. „Wir müssen fehlerfrei in der Defensive spielen“, fordert Müller, der zuletzt hilflos mitansehen musste, wie in jeder Partie ein anderer Akteur einen schwerwiegenden Lapsus produzierte. „Das ist nicht einfach abzustellen“, sagt Müller zu den unerklärlichen Aussetzern. „Dass ein Felix Backszat den Ball nicht trifft, passiert nicht so häufig“, nimmt der Spielertrainer beispielsweise seinen Mittelfeldspieler in Schutz, der gegen Bielefeld das 0:1 einleitete. „Vom Einsatz her kann man keinem einen Vorwurf machen“, sagt Müller.

Zumindest geizt Sprockhövel ebenfalls mit Toren, hat erst 14-mal getroffen. Aber im Baumhof ist das Team von Trainer Lothar Huber eine Macht. Bei sechs Heimauftritte gab die TSG nur gegen Roland Beckum (1:2) Punkte ab, kassierte ansonsten sie zuhause nur einen weiteren Gegentreffer. „Das ist aber relativ egal, wie der Gegner auftritt. Wir müssen einfach siegen“, sagt Müller, der zwar im Mittelfeld wieder auf Dennis Krautwurst zurückgreifen kann, dafür jedoch in der Abwehr umbauen muss. Bei Innenverteidiger Sebastian Krug ist der Halswirbel seit der Bielefeld-Partie blockiert. Zudem fällt Daniel Schaffer mit einer Wadenzerrung aus. Aber auch das lässt Müller nicht gelten: „Wir sind genügend Leute, um zu gewinnen.“ bob

Quelle: Westfälischer Anzeiger


Der Fanclub HSV4FANS setzt zum Spiel gegen Sprockhövel einen Fanbus ein. Jeder ist herzlich willkommen! Mitfahrkosten werden sich auf ca. 8 - 10 EUR pro Person belaufen (je nach Teilnehmerzahl). Abfahrt: 18 Uhr vom HSV-Sport-Casino.

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