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DFB-Pokal-Wettbewerbe

Zweiter Sieg im zweiten Derby innerhalb von 10 Tagen

20150429Derbydoppelpack

HSV besiegt Rhynern mit 2:1 und zieht ins Finale des Kreispokals ein

Die Mannschaft von Oliver Gottwald hat ihren Lauf genutzt und den Ortsrivalen Westfalia Rhynern auch im zweiten prestigeträchtigen Duell innerhalb weniger Tage ohne Punkte wieder nachhause geschickt. Dabei sah es für die HSV schon nach vier Minuten gar nicht mehr so rosig aus, denn da hatte Matteo Fichera bereits die Führung für die Gäste erzielt.

Westfalia-Trainer Björn Mehnert hatte bei seiner Aufstellung offensichtlich die Schonung einiger seiner Akteure für die kommenden Aufgaben in der Oberliga im Sinn, denn er schickte eine gegenüber seiner Stammelf auf den meisten Positionen veränderte Mannschaft auf den Platz. Doch die neuformierten Gäste traten von Beginn an keineswegs unsicher auf, während sich die Elf von HSV-Trainer Oliver Gottwald zunächst noch etwas Zeit zum Abtasten nahm.

Dass dies nicht immer die beste Option ist, stellte sie bereits in der 4. Spielminute fest. Ausgerechnet Damir Kurtovic, gefeierter Siegtorschütze im ersten Teil des Hammer Stadtderbys in der Oberliga-Partie am 19. April, bekam den Ball in Bedrängnis nicht unter Kontrolle. Matteo Fichera bedankte sich, zog zentral aus 15 Metern ab und ließ Lenz dabei keine Chance.

Immerhin war die HSV jetzt wach und bemühte sich, den Abwehrriegel der tiefstehenden Rhyneraner zu knacken. Ein packendes Pokalspiel entwickelte sich jedoch nicht, denn dazu waren Rhynerns wenige Vorstöße zu harmlos und die Aktionen der Hammer SpVg zu wenig zwingend. Gefährlich wurde es erstmals in der 7. Minute bei einem Freistoß von Danny Radke, der den Ball jedoch aus 18 Metern haarscharf am linken Eck vorbei schoss. In der 23. Minute hatte dann Roman Maciejak den Ausgleich auf dem Fuß, doch Ex-HSVer Hunnewinkel lenkte den Ball irgendwie noch an die Latte und über das Tor. Bis zur Pause änderte sich das Bild nicht: Rhynern verteidigte und lauerte auf Komntermöglichkeiten, während die HSV fast das komplette Spiel machte, sich aber keine hochkarätigen Torchancen erarbeiten konnte.

Oliver Gottwald brachte dann zur zweiten Halbzeit frischen Wind in die Offensive. Danny Radke und Roman Maciejak blieben in der Kabine, Jannik Prinz und Jochen Höfler sollten es richten. Nach einer Ecke von Semih Yigit in der 58. Minute und der Mithilfe eines weiteren Ex-HSVers war es dann endlich soweit. Ersin Kusakcis Abwehrversuch landete unhaltbar zum inzwischen hochverdienten 1:1-Ausgleich im eigenen Tor.

Gut fünf Minuten später hätte Jannik Prinz dann fast den Führungstreffer erzielt, doch nach scharfem Freistoß von Sarisoy lenkte er den Ball um wenige Zentimeter am linken Pfosten vorbei ins Toraus. Es spielte jetzt nur noch ein Team, die Gäste konnten offensiv gar keine Akzente mehr setzen. Erstmals in der 77. Minute wurde es nach einem groben Abwehrfehler vor dem HSV-Tor nochmal brenzlig, doch diesmal traf Matteo Fichera nur die Latte.

Wer die Dinger vorne nicht macht, bekommt sie hinten. Diese Fußballweisheit bewahrheitete sich in der 88. Minute durch das erlösende 2:1 für die Hammer SpVg durch Jannik Prinz. Prinz selbst leitete den entscheidenden Spielzug an der Mittellinie ein. Einem Doppelpass mit Khmiri folgte ein weiterer mit Sarisoy am Strafraum, so dass Prinz am Ende des sehenswerten Vorstoßes frei vor Hunnewinkel aus 10 Metern sicher zum 2:1-Endstand verwandeln konnte.

Schiedsrichter Lukas Sauer pfiff die Partie kurz darauf pünktlich ab und machte damit den nächsten Derbysieg und gleichzeitig den Finaleinzug für die Hammer SpVg perfekt. Im Finale des Kreispokals am 14. Mai um 15 Uhr wartet nun der Bezirksligist SV Langschede. Gespielt wird auf der Sportanlage der SpVg Bönen ("Am Rehbusch", Friedhofstr. 50, 59199 Bönen). Der Sieger des Endspiels qualifiziert sich für den Westfalenpokal der kommenden Saison.

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