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DFB-Pokal-Wettbewerbe

Hammer SpVg trifft im Pokal auf Holzwickede

20120912Schaffer

Fußball-Oberligist fährt im Viertelfinale zum Westfalenliga-Aufsteiger SV Holzwickede

HAMM • Es ist eine Situation, die die Hammer SpVg bereits kennt. Denn auch nach dem 0:4 im Derby der Fußball-Oberliga bei Westfalia Rhynern stand ein Kreispokalspiel auf dem Programm. Damals mussten die Hammer zum Königsborner SV, am Mittwoch Abend (19.30 Uhr) gastieren sie fünf Tage nach der 0:4-Pleite in Lippstadt beim Westfalenliga-Aufsteiger SV Holzwickede.

Und es ist spürbar, dass das jüngste Resultat HSV-Spielertrainer Lars Müller noch immer schwer im Magen liegt. „Wir müssen nicht drumherum reden: Es kann nicht sein, dass du auswärts immer vier Stück bekommst. Das ist kein Zustand“, betont der 36-Jährige.

Allerdings findet auch die heutige Viertelfinal-Begegnung in der Fremde statt – namentlich im Holzwickeder Montanhydraulik-Stadion. Die Gastgeber, die zuletzt den Durchmarsch von der Bezirks- in die Westfalenliga schafften, kennen die Hammer bereits aus einem Testspiel in der Saisonvorbereitung. Seinerzeit behielt die HSV in der heimischen Evora Arena knapp mit 1:0 die Oberhand. „Holzwickede hat eine ordentliche Mannschaft, die sich schon damals gut präsentiert hat. Und auswärts wird es umso schwerer, dort erfolgreich zu sein“, weiß Müller und warnt: „Die Gastgeber werden uns nicht unterschätzen. Sie werden sich gegen uns Chancen ausrechnen.“

Erst recht, wenn seiner Truppe noch die Klatsche von Lippstadt im Kopf herumgeistert. „Ich bin sicher, dass das die Jungs noch beschäftigt. Das darf aber nicht dazu führen, dass wir zögerlich, zaghaft oder gelähmt an die Sache heran gehen“, fordert der Ex-Profi. Nicht nur das Ergebnis, sondern auch die Leistung am Waldschlösschen passte Müller überhaupt nicht. „Es geht immer um die Art und Weise. Auch, wenn wir gewinnen, werden wir trotzdem noch daran gemessen, ob es souverän war oder nicht“, stellt der Spielertrainer klar.

Personell bleibt die Lage bei der HSV angespannt. Müller selbst lief in Lippstadt nach seiner Oberschenkel-Blessur erstmals wieder auf und hat auch für Mittwoch einen Startelf-Einsatz im Visier. Dafür fällt jedoch Daniel Schaffer aus, der sich am Freitag einen Muskelfaserriss zuzog. Hinzu kommen die langzeitverletzten Michael Erzen, Carsten Sichler, Rouven Meschede und Ferhat Cerci. Linksverteidiger Michael Kaminski bekam in Lippstadt einen Schlag gegen die Hüfte. Sein Einsatz ist fraglich. cm

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