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DFB-Pokal-Wettbewerbe

HSV scheitert im Pokal

20120913PokalDer Oberligist verliert in Holzwickede mit 1:3

HOLZWICKEDE • Für Fußball-Oberligist Hammer SpVg ist der DFB-Pokal auf Kreisebene beendet. Die Mannschaft von Spielertrainer Lars Müller verlor im Viertelfinale beim Westfalenliga-Aufsteiger SpVg Holzwickede mit 1:3 (1:2). Der Führungstreffer von Gianluca Greco (12.) reichte der HSV nicht, um im Montanhydraulik-Stadion als Sieger vom Platz zu gehen. „Wir hatten 20 schlechte Minuten, dadurch verlieren wir letztlich das Spiel“, ärgerte sich Müller nach dem Abpfiff.

Dabei kam seine Elf gut aus den Startlöchern. Grecos Treffer, der aus einer Flanke von Rechtsverteidiger Daniel Dick resultierte, war der verdiente Lohn. Wenig später musste auf Seiten der Gastgeber der frühere HSVer Sascha Ernst frühzeitig das Feld verlassen (14.). Bei einem Zusammenprall mit Torhüter Jan-Robin Stiepermann, der anstelle von Hamms Stammkeeper Alexander Kuschmann zwischen den Pfosten stand, hatte Ernst offenbar einen stärkeren Schlag abbekommen. Für ihn brachte Holzwickedes Coach Ingo Peter Thanh Tan Tran in die Begegnung. Der flinke Flügelstürmer sollte seinem früheren Klub im Laufe des Abends des Öfteren Probleme bereiten. Erst einmal blieben aber die Gäste am Drücker. Jochen Höfler hatte nach einer Flanke von Lars Müller das 2:0 auf dem Fuß, spitzelte den Ball aber am Tor vorbei.

Die Hausherren traten offensiv erst in der 33. Minute erstmals zwingend in Erscheinung. Tran gab das Leder von der linken Seite scharf vor das HSV-Gehäuse. In der Mitte lauerte Christopher Franz, der zum 1:1-Ausgleich vollstreckte. Und kurz darauf hatte Holzwickede das Spiel gedreht – praktisch mit einer Kopie des 1:1. Erneut brach Tran über die rechte Defensivseite der Hammer durch. Wieder kam im Zentrum Franz an den Ball, abermals überwand er Stiepermann – 2:1 (36.). „25 bis 30 Minuten haben wir über die Seite praktisch nichts zugelassen“, analysierte der HSV-Coach später. Dass dann plötzlich beide Gegentreffer im ersten Durchgang über den rechten Flügel fielen, fand Müller „komisch“.

Nach dem Seitenwechsel kam bei den Gästen Thomas Müller für Michael Kaminski in die Partie. Beim Linksverteidiger war die Hüftverletzung, die er sich beim 0:4 in Lippstadt zugezogen hatte, wieder aufgebrochen. „Ich weiß noch nicht, ob es bis zum Heimspiel am Sonntag reicht“, sagte Kaminski. Seine Teamkollegen bemühten sich indes, den Kontrahenten in den zweiten 45 Minuten unter Druck zu setzen. Einzig am Abschluss haperte es, weil Flanken im Toraus landeten oder die Offensivkräfte im Zentrum den Ball verpassten. So nutzten die Hausherren in der 72. Minute die Gelegenheit und machten mit dem 3:1 den Halbfinal-Einzug klar. Fatih Dündar schickte mit einem Steilpass Tran auf die Reise, der das Spielgerät über Stiepermann hinweg ins Netz lupfte. „Dass man da mal einen Konter zulässt, ist nicht unüblich“, sagte Müller. Am Ergebnis konnte sein Team in der Folgenichts mehr korrigieren.

Damit stehen bei der HSV aus den vergangenen fünf Pflichtspielen drei Niederlagen zu Buche. „Wir haben einige dabei, die, aus welchen Gründen auch immer, ihre Form suchen“, betonte Müller auch im Hinblick auf die schwierige personelle Lage und ergänzte kämpferisch: „Das ist eine schwierige Situation. Aber aus der müssen wir heraus kommen.“ cm

SV Holzwickede: Loke – Köhn, Rothholz (46. Kaczmarek), Aktas, Üstün – Sievers, Hesse, Dündar – Franz, Busse (Hense), Ernst (14. Tran)
Hammer SpVg
: Stiepermann – Dick, Prothmann, Krug, Kaminski (46. T. Müller) – Glöden, Harder – Backszat (75. Salehi), L. Müller – Greco (68. Buschening), Höfler
Schiedsrichter: Jan Maßmann (Unna)
Tore: 0:1 Greco (12.), 1:1 Franz (33.), 2:1 Franz (36.), 3:1 Tran (72.)
Gelbe Karten: Sievers – Krug, L. Müller, T. Müller, Buschening

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