Turniere der Hammer Spielvereinigung

Mehr als 1000 Aktive

Kategorie: Turniere
Veröffentlicht am Mittwoch, 19. Mai 2010 10:03

Hammer SpVg richtet 33. Internationales Pfingstturnier aus

pfingstturnier2010Vier Tage in der Evora Arena

HAMM • Ihre Feuerprobe muss die neue Tribüne in der Evora Arena während der 33. Auflage des Internationalen Pfingstturniers der Hammer SpVg bestehen. Das frisch fertiggestellte Bauwerk bringt den lange vermissten Komfort in die Spielstätte des NRW-Ligisten, für den sportlichen Glanz sollen die zahlreichen lokalen, nationalen und internationalen Teams sorgen, die ab Freitagnachmittag (15 Uhr) das Turniergeschehen bestimmen. 65 Juniorenmannschaften und acht Altherren-Teams (Ü32) mit mehr als 1000 Aktiven aus sechs europäischen Ländern kämpfen um die Pokale. In Turnierform werden die Spiele der C- bis G-Junioren (Minis) ausgetragen. Viel Spannung verspricht das mit zwölf Mannschaften besetzte C-Jugendturnier, das am Pfingstsonntag, 10 Uhr, beginnt. Die in der Meisterschaft unter allen Teilnehmern dieser Altersgruppe beste deutsche Mannschaft – RW Ahlen als ein Team des Revierpott-Cups – trifft hier auf die starken Engländer von Bingley Juniors. Aber auch das Team des Veranstalters, seit Jahren im Spitzentrio des westfälischen Oberhauses, möchten die Favoriten ein wenig ärgern.

Zum sportlichen Höhepunkt könnte am Samstag ab 10 Uhr das D-Junioren-Turnier werden. Die Franzosen vom FC Toul, die Polen vom Kaliski Klub Sportowy oder auch hier die Bingley Juniors treffen auf starke deutsche Konkurrenz aus Ahlen und Hamm, wenn die HSV versucht, den Turniererfolg aus dem Vorjahr zu wiederholen.

Der SV Bergisch Gladbach, der SC Verl oder der FC Gütersloh 2000 möchten bei den E-Jugend wie zwölf andere Nachwuchsmannschaften (Beginn: Samstag, 10 Uhr) den Wanderpokal der Hammer Zentralhallen für ein Jahr mit nach Hause nehmen. Mit diesem Ehrgeiz sind sie in guter Gesellschaft mit dem letztjährigen Turniersieger Lüner SV.

Die F-Junioren aus 14 Clubs, unter anderem die Nachwuchskicker des NRW-Ligisten TSG Sprockhövel, eröffnen die Turnierserie der viertägigen Veranstaltung bereits am Freitag ab 15 Uhr. Der Fairplay-Cup 2010, bei dem zehn Mannschaften im Wettbewerb der Minis stehen, wandert vielleicht zum ersten Mal ins Siegerland, das den Nachwuchs der Sportfreunde Siegen in den Hammer Osten schickt. Beginn: Montag, 10 Uhr.

Längst gehören beim „Internationalen Pfingstturnier“ der HSV, das vor 33 Jahren als reine Juniorenveranstaltung begann, die Alten Herren zum festen Bestandteil des Programms. So schickt der dänische Klub Bronshoj Kopenhagen seine Altinternationalen ebenso zum HSV-Turnier wie der FC Bradford seine Ex-Profis. Die Niederländer vom RVV Rijsvijk Den Haag, die jahrelang zum Inventar des Turniers gehörten, müssen sich mangels „jugendlichen“ Nachwuchses erst einmal regenerieren. Die niederländische Fahnen hält aber wie im Vorjahr der VV Ostrabeke hoch. Die ausländischen Teams treffen auf ehrgeizig gebliebene Routiniers aus Deutschland. Vor allem die Berliner vom VfB Sperber Neukölln möchten sich erstmals in die Siegerliste eintragen. Vielleicht ist in der Finalrunde (Pfingstmontag ab 13.45 Uhr) auch eines der drei Teams aus Hamm (neben der HSV auch Westfalia Rhynern, Germania Hamm und Hammer SC 08) dabei.

Das Festzelt vor dem Sportcasino sorgt bei den Abendveranstaltungen für ein anspruchsvolles wetterunabhängiges Ambiente. Turnierleiter Thomas Trahe darf auf 130 ehrenamtliche Helfer bauen, die zum Gelingen der Veranstaltung beitragen werden. Der Eintritt für alle Spiele ist frei. Nur für die beiden Abendveranstaltungen am Samstag und Sonntag mit der Live Band „Return“ und DJ Rinaldo – jeweils ab 19.30 Uhr – wird von den Erwachsenen (Jugendliche bis zu 18 Jahren auch hier frei) ein Eintritt von 3 Euro erhoben. „Return“ spielt am Pfingstsonntag auf der HSV-Bühne. Für Samstag ist DJ Rinaldo vom Passion Music Team verpflichtet worden. Auf einer Großbildleinwand im Festzelt gibt es zudem als „Public Viewing“ das Finale der Champions League zwischen dem FC Bayern München und Inter Mailand zu sehen. fw

Quelle: Westfälischer Anzeiger