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Die Hammer Spielvereinigung 03/04 e.V.

HSV will Gewinne steigern

20130323Vollvers

JAHRESHAUPTVERSAMMLUNG Wiederbelebung des Vereinsrates beschlossen

HAMM • In einer sehr entspannten und harmonischen Atmosphäre fand die Jahreshauptversammlung der Hammer Spielvereinigung im Sport-Casino statt, denn hinter den Vereinsverantwortlichen lag ein recht ruhiges Jahr ohne Großprojekte. „Was aber nicht bedeutet, dass wir nicht gearbeitet haben“, erklärte Vereinsmanager Werner Schuht.

„Ich freue mich, dass viele zu Ehrende anwesend sind“, sagte Präsident Jürgen Graef nach seinen Begrüßungsworten und ehrte Renate Hauers- Raschke, Ulf-Eric Heine, Sebastian Kneffel, Andreas Ritter, Kirsten Ritter, Steffen Rotermund, Dr. Wolfgang Schröder, Jens-Peter Theimann und Elke von Lüders für 25-jährige Mitgliedschaft. Seit 40 Jahren halten Martin Jellinghaus und Christel Volmary der HSV die Treue, seit einem halben Jahrhundert sogar Martin Feldmann und Harold Stricker. Noch länger sind Klaus Jonsson (60 Jahre), Wilhelm Herzer und Gerhard Theel (65 Jahre) sowie Karl Bexten-Brune (80 Jahre) bei der Spielvereinigung.

Finanzmanager Thomas Schürmann berichtete, dass man im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Gewinn von 32736 Euro erwirtschaftet habe, der „hauptsächlich in die Darlehenstilgung gesteckt“ wurde. Für dieses Jahr erwartet er „keine gravierenden Abweichungen der Beträge“, will das positive Ergebnis jedoch auf 50000 Euro steigern. „Wir müssen diese Gewinne erzielen, weil wir ab jetzt in der vollen Tilgung für die Tribüne sind. Und das wird auch in den nächsten 16 Jahren so weitergehen.“

Eine Frage wirft der vom Wasser- und Schifffahrtsamt neu zu bauende Düker auf, wodurch die HSV nicht mehr auf dem Ascheplatz trainieren kann. „Wir sind in guten Verhandlungen mit der Stadt. Unser Wunsch, einen Kunstrasenplatz mit Flutlichtanlage zu erhalten, wird kaum umsetzbar sein“, sagte Graef. „Aber es ist besprochen, dass wir zunächst einen anderen Platz erhalten und dann die Baumaßnahme beginnt.“

Erste Gespräche zur Wiederbelebung des Vereinsrates haben bereits stattgefunden, so dass die derzeit elf Mitglieder einstimmig in ihren Ämtern bestätigt wurden. „Der Rat ist ein unterstützendes Organ. Er kann und wird in Zukunft sicher viel bewegen. Jeder im Verein kann aktiv dabei sein und seine Ideen einbringen“, lud Graef zur Mitarbeit ein.

Ziel ist es, Mitglieder an den Verein zu binden und neue zu gewinnen. Hier sieht sich die HSV auf einem guten Weg. Zwar musste der Verein zum Ende des vergangenen Jahres einen leichten Mitgliederrückgang hinnehmen, weil eine Trainerin im Breitensport ausgefallen war, doch die Trendwende wurde durch die Einstellung zweier neuer Übungsleiterinnen geschafft. „Bei den Mitgliederzahlen sind wir durch den Breitensport und 14 neue Mitglieder beim Judo bereits wieder im Plus“, so Thomas Schürmann.

Den Sportentwicklungsplan sah Graef mit gemischten Gefühlen. „Mir war die Vorstellung zu allgemein. Die Inhalte waren für uns nicht neu. Aber wir warten den schriftlichen Bericht ab.“ Um die Professionalisierung des Vereins voranzutreiben, regte Trainer Sven Heinze die Schaffung von Stellen für den Bundesfreiwilligendienst oder das Freiwillige Soziale Jahr im Sport an. „Bei den jetzigen Strukturen ist dies schwierig“, sagte Schürmann. „Erst müsste ein hauptamtlicher Geschäftsführer da sein.“ St

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