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Die Hammer Spielvereinigung 03/04 e.V.

„Integration fängt bei mir an….“

201406Integration

HSV und FLVW präsentieren Ausstellung „Integration“

Der Fußball ist weltweit die Sportart Nummer eins. Diese Internationalität ist seine Besonderheit, seine Stärke und seine Verantwortung. Von der Kreisliga bis zur Nationalmannschaft versuchen Menschen verschiedener Herkunft, als Mannschaft zu gewinnen. Die Zugehörigkeit zum gleichen Team eint sie.

Bei der FIFA-WM in Brasilien spielen wie selbstverständlich Thomas Müller und Mario Götze mit Mesut Özil und Sami Khedira zusammen. Integration kann man auf dieser hohen sportlichen Ebene sicherlich als gelungen bezeichnen. Doch wie ist das bei den kleinen Vereinen und Akteuren, die weniger im Fokus der Öffentlichkeit stehen. Die Hammer SpVg versteht sich nicht nur als moderner Fußballverein sondern auch als Brückenbauer zwischen den Kulturen und möchte Antworten auf diese Frage geben. Gemeinsam mit dem Fußball- und Leichtathletikverband Westfalen (FLVW) präsentiert die Hammer SpVg die Ausstellung „Integration“ ab 24. Juni in der Hauptstelle der Sparkasse Hamm am Marktplatz (Weststr. 5-7). Für jedermann zu sehen ist sie bis zum 3. Juli.

Am 3. September 2012 wurde diese Ausstellung des westfälischen Fußballverbandes eröffnet. Die Kommission Integration im FLVW verfolgt damit vorrangig das Ziel, mit Menschen in Kontakt zu kommen, denen die Integration eine Herzensangelegenheit bedeutet. Nach der Eröffnungsveranstaltung soll die Wanderausstellung Menschen in möglichst vielen Orten im Verbandsgebiet (FLVW-Kreise, Städte, Kreise, Schulen…) Gelegenheit zur Begegnung schaffen und zum Gespräch zusammenführen.

Die Ausstellung präsentiert zwanzig Thementafeln auf sogenannten Roll-ups. Die Hammer SpVg hat die Ausstellung um Vereinsthemen ergänzt und drei eigene Roll ups mit freundlicher Unterstützung der Fa. Datasens gestaltet. „Integration fängt bei mir an – HSVer machen mit“, so lautet das Motto des Vereins. Fünf Botschaften stehen dabei im Vordergrund
  • Fair play ist im Fußball unverzichtbar
  • Der Fußball hat eine hohe soziale Integrationskraft auch für Mädchen
  • Fußball ohne Ehrenamt ist wie Fußball ohne Ball
  • Gastfreundschaft – Jugendaustausch mit dem englischen Bradford
  • Brücken bauen – das Internationale Pfingstturnier
Die Hammer SpVg versteht sich als internationaler Verein. So haben beispielsweise in der abgelaufenen Saison in der Oberliga-Mannschaft Akteure mit unterschiedlichen ausländischen Wurzeln zusammengespielt. Aus insgesamt neun verschiedenen Nationen setzte sich das Team von Trainer Goran Barjaktarevic zusammen, der aus dem ehemaligen Jugoslawien stammt und seit vielen Jahren in Deutschland heimisch geworden ist.

HSV-Geschäftsführer Uli Rolfing, einer der Initiatoren der gemeinsamen Ausstellung, stellt die gesellschaftspolitische Leistung, die heutzutage Fußballvereine erbringen, in den Vordergrund. „Wir haben uns alle HSV-Mannschaften von den Minis bis zu den Alt-Herren angesehen. Unser Klub hat ca. 1.100 Mitglieder, 29 Mannschaften gehörten in der letzten Saison zum Spielbetrieb und eine Vielzahl von Menschen mit Migrationshintergrund sind für uns am Ball. Insgesamt haben wir 32 verschiedene Nationalitäten ermittelt, die bei uns Fußball spielen. Unsere Trainer, Betreuer und alle ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer sind Tag für Tag gefordert und leisten jede Menge kostenloser Sozialarbeit.“

Fußballvereine sind heute wie kaum eine andere Institution neben der Schule ein Ort gelebter Integration für Kinder und Jugendliche (vgl. auch www.flvw.de).

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